Intel hat Berichten zufolge Schwierigkeiten, seine neuen Core- und Core-Ultra-Serie-3-Prozessoren zu vertreiben, was zu Lieferengpässen bei großen PC-Marken führt. Das Unternehmen hat PC-Hersteller aufgefordert, auf diese neuen Chips umzusteigen, da es plant, die Produktion der vorherigen Generation, Alder Lake und Raptor Lake, die von TSMC hergestellt werden, auslaufen zu lassen.
Die Chips der Core- und Core-Ultra-Serie 3 sind die ersten, die im 18A-Prozess von Intel hergestellt werden. Diese Entwicklung markiert einen bedeutenden Schritt in Intels Bemühungen, seine Technologieführerschaft zurückzugewinnen, die von TSMC, dem weltweit größten Chiphersteller, in Frage gestellt wurde. Tim Culpan, ein ehemaliger Bloomberg-Reporter, der in seinem Substack schrieb, betonte, dass große PC-Hersteller aufgrund dieser Engpässe jetzt mit Schwierigkeiten konfrontiert sind.
Der Übergang von Intel zu den neuen Prozessoren erfolgt vor dem Hintergrund einer erheblichen Nachfrage nach den Fertigungskapazitäten von TSMC, was möglicherweise die Unterstützung für Intels Anforderungen einschränkt. Obwohl Intel die 18A-Chips selbst herstellt, verlässt sich Intel bei kritischen Komponenten immer noch auf TSMC, was die Lieferkette weiter verkompliziert.
Die Situation könnte sich mit der bevorstehenden Veröffentlichung des Intels Xeon 6+ Serverchips, der ebenfalls im 18A-Prozess hergestellt wird, noch verschärfen. Ein Intel-Manager erkannte die aktuellen Engpässe an und wies darauf hin, dass derzeit Anstrengungen unternommen werden, um die Probleme zu lösen. Engadget hat Intel um weitere Kommentare gebeten und wird Aktualisierungen bereitstellen, sobald Informationen verfügbar sind.





