Meta wird den Bau von sieben neuen Erdgaskraftwerken finanzieren, um sein größtes Rechenzentrum zu unterstützen, das derzeit in Louisiana entwickelt wird, berichtet WSJ. Diese Initiative ist Teil eines umfassenderen Versprechens des Unternehmens, den steigenden Stromkosten in den örtlichen Gemeinden entgegenzuwirken.
Das 27 Milliarden US-Dollar teure Mega-Rechenzentrum im Richland Parish wird eine umfangreiche Energieinfrastruktur erfordern. Im Rahmen eines Vertrags mit Entergy Louisiana wird Meta sieben Gaskraftwerke mit einer Gesamtleistung von 5.200 Megawatt sowie 240 Meilen lange Übertragungsleitungen mit 500 Kilovolt finanzieren.
Darüber hinaus plant Meta, in bis zu 2.500 Megawatt neue erneuerbare Energiequellen zu investieren und eine Absichtserklärung für die künftige Entwicklung der Kernenergie abzugeben. Dieses Projekt erstreckt sich über 4 Millionen Quadratfuß und stellt eine erhebliche Erweiterung der Betriebskapazität von Meta dar.
Diese Energieinitiative steht im Einklang mit den Zusagen mehrerer Technologieunternehmen, die erhöhten Stromkosten für Bewohner zu mildern, die von KI-Rechenzentren betroffen sind. Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, neue Energieressourcen zu „bauen, zu bringen oder zu kaufen“ und gleichzeitig die damit verbundenen Kosten zu decken. Allerdings ist das Versprechen unverbindlich und es fehlen Durchsetzungsmechanismen.
Lokale Gemeinden haben Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen von KI-Rechenzentren geäußert. Eine Umfrage im Dezember ergab, dass 60 Prozent der Amerikaner, darunter die Mehrheit aller politischen Zugehörigkeiten, eine stärkere Regulierung der KI-Technologie befürworten. Jüngste Gesetzesvorschläge, darunter ein Gesetzentwurf von Senator Bernie Sanders und der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez, zielen darauf ab, ein Moratorium für den Bau von Rechenzentren zu verhängen, bis Vorschriften festgelegt sind.




