Google kündigte eine Zusage von mindestens 50 Millionen US-Dollar bis 2030 an, um Projekte zur Eliminierung von Superschadstoffen zu finanzieren.
Die Verpflichtung stellt einen Bruchteil des Jahresgewinns des Unternehmens dar und befasst sich mit Gasen, die Wärme tausendmal effizienter speichern als CO2. Google hat sich mit Amazon, Salesforce und anderen Unternehmen zusammengetan, um die Superpollutant Action Initiative zu gründen, deren gemeinsames Engagement 100 Millionen US-Dollar beträgt. Ziel der Koalition ist es, die Reduzierung von Methan, Ruß und Kältegasen zu beschleunigen. Google gab an, dass diese Schadstoffe für fast die Hälfte der gesamten Erwärmung des Planeten verantwortlich sind.
Randy Spock, Googles Leiter für CO2-Gutschriften und -Entfernung, erklärte, dass die Eliminierung von Superschadstoffen ein starker Hebel für kurzfristige Auswirkungen sei. Spock sagte, diese Bemühungen spielten eine wichtige ergänzende Rolle bei der CO2-Entfernung. Die Koalition behauptet, dass durch aggressive Maßnahmen eine Erwärmung um mehr als ein halbes Grad Celsius bis 2050 verhindert werden könnte.
Alphabet, die Muttergesellschaft von Google, meldete im Jahr 2025 einen Nettogewinn von 132 Milliarden US-Dollar. Die fünfjährige Zusage von Google in Höhe von 50 Millionen US-Dollar entspricht etwa drei Stunden dieses Gewinns. Das Unternehmen gibt Milliarden aus, um riesige Rechenzentren für KI zu bauen, und behauptet, sie seien ressourcenbewusster als andere. Der Ausbau der KI-Infrastruktur von Google führte im vergangenen Jahr zu einem Anstieg der Gesamtemissionen des Unternehmens um 11 Prozent.




