Auf seiner Adobe Max-Konferenz am Dienstag präsentierte Adobe enthüllt neue KI-Assistenten für Photoshop und Express, einschließlich einer Funktion für Photoshop, die die Ebenen eines Benutzers automatisch mit einer einzigen Eingabeaufforderung umbenennt. Das neue Tool, das während der Keynote großen Beifall hervorrief, soll ein häufiges Benutzerproblem beim Navigieren durch unorganisierte, unbenannte Ebenen lösen. Diese Layer-Benennungsfunktion ist eine von mehreren Funktionen der neuen Chatbot-ähnlichen KI-Assistenten, die den Schwerpunkt auf ein „konversationsorientiertes, agentenbasiertes“ Erlebnis legen. Benutzer können den Chatbot bitten, Änderungen vorzunehmen, beispielsweise die Farbe eines Objekts zu ändern oder ein Element zu entfernen, und die KI kann die Aufgaben selbstständig erledigen. Der KI-Assistent für Adobe Express ist jetzt in einer öffentlichen Betaversion für einzelne Adobe-Konten verfügbar. Der fortschrittlichere Photoshop-KI-Assistent befindet sich derzeit in einer privaten Betaversion mit einem Warteliste für Benutzer zur Anmeldung verfügbar. https://blog.adobe.com/media_127d3318772971212175dfe09cd66f0bcf7d44f84.mp4
Video: Adobe
Adobes Fokus auf Agenten-KI, die Aufgaben an den Assistenten delegieren kann, steht im Einklang mit einem breiteren Branchentrend. Laut Mike Polner, Vizepräsident für Produktmarketing bei Adobe Firefly, kann dies von einfachen Aufforderungen wie „Mach meinen Hut blau“ bis hin zu komplexeren Partnerschaften reichen. Das Unternehmen kündigte außerdem Project Moonlight an, eine neue Plattform in der Beta-Phase seines KI-Hubs Firefly. Project Moonlight soll als „kreativer Partner“ fungieren, indem es mit Genehmigung die Daten eines Erstellers von Adobe-Plattformen und Social-Media-Konten nutzt. Beispielsweise kann es darum gebeten werden, 20 Ideen für neue Inhalte zu generieren, die auf den erfolgreichsten vergangenen Instagram-Beiträgen eines Benutzers und aktuellen Lightroom-Fotos basieren. Diese Ankündigungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Adobe seinen bedeutenden Vorstoß in Richtung generative KI fortsetzt. Eine aktuelle Adobe-Umfrage unter 16.000 YouTubern ergab, dass 86 % generative KI verwenden, wobei 80 % angaben, dass sie ihnen dabei geholfen hat, Inhalte zu erstellen, die sie sonst nicht hätten erstellen können.





