Apple steht vor einer neuen Sammelklage wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung beim Training seiner Modelle für künstliche Intelligenz. Die Klage wurde von zwei Neurowissenschaftsprofessoren der SUNY Downstate Health Sciences University in Brooklyn, NY, etwa einen Monat nach einer ähnlichen Beschwerde eingereicht. Die Kläger Susana Martinez-Conde und Stephen Macknik behaupten, Apple habe ihre registrierten Werke ohne Genehmigung genutzt. Laut der Akte, erstmals berichtet von Bloomberg-Gesetztrainierte das Unternehmen angeblich seine KI-Modelle mithilfe von „Schattenbibliotheken“ und „Web-Crawling-Software“. Diese Methoden sollen angeblich Zugang zu raubkopierten, urheberrechtlich geschützten Büchern ermöglichen, darunter zwei, die von den Neurowissenschaftlern verfasst wurden. Diese Klage folgt auf eine frühere Sammelklage eines anderen Autorenpaars, die eine ähnliche Behauptung aufgestellt hatte, dass Apple veröffentlichte Werke ohne Zustimmung zum Trainieren verwendet habe Apple Intelligence Modelle. Andere Technologieunternehmen standen bei ihrer KI-Entwicklung vor vergleichbaren rechtlichen Herausforderungen. OpenAI sieht sich mit einer Klage der New York Times aufgrund ähnlicher Vorwürfe der Urheberrechtsverletzung konfrontiert. In einem separaten Fall hat das KI-Unternehmen Anthropic Anfang des Jahres eine Sammelklage beigelegt, in der es ebenfalls um Urheberrechtsansprüche ging. Als Teil des Vergleichs erklärte sich Anthropic bereit, 1,5 Milliarden US-Dollar an die 500.000 in den Fall verwickelten Autoren zu zahlen.




