SpaceX hat seinen Börsengang (IPO) auf 555,6 Millionen Aktien zu je 135 US-Dollar festgelegt und damit 75 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Damit wurde es zum größten Börsengang in der Geschichte und machte CEO Elon Musk zum ersten Billionär der Welt. Die Aktien wurden am 12. Juni bei 150 US-Dollar an der Nasdaq eröffnet, was einem Anstieg von 11 % gegenüber dem IPO-Preis entspricht.
An seinem ersten vollen Handelstag stiegen die SpaceX-Aktien bis 14:30 Uhr um über 15 % auf 186,15 $. UND. Die Aktie verzeichnete weitere Zuwächse und schloss bei 160,95 US-Dollar, was einem Tagesanstieg von 19 % entspricht, nachdem sie im Mittagshandel einen Höchststand von 30 % erreicht hatte.
Das Handelsvolumen war hoch, wobei Robinhood während und nach dem Börsengang einen rekordverdächtigen Traffic auf seiner Plattform meldete. Musk bedankte sich bei den SpaceX-Mitarbeitern und erklärte in den sozialen Medien: „Ich liebe die unglaublichen Leute von SpaceX unbeschreiblich“, während der Aktienkurs stieg.
Gwynne Shotwell, COO von SpaceX, schlug in einem Interview am 12. Juni vor, dass eine Fusion zwischen SpaceX und Tesla für Musk von Vorteil sein könnte. Dieser Kommentar hat die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen.
Investmentbanken verdienten durch den Börsengang etwa 500 Millionen US-Dollar an Gebühren, wobei Goldman Sachs und Morgan Stanley die Hauptnutznießer waren. Musk behält nach dem Börsengang 85,1 % der Stimmrechte des Unternehmens, was ihm eine erhebliche Kontrolle über SpaceX verschafft.
Rund 4.400 Mitarbeiter von SpaceX könnten durch den Börsengang den Millionärsstatus erreichen, was auch die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens unterstreicht. SpaceX meldete im Jahr 2025 einen Verlust von 4,9 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von über 18 Milliarden US-Dollar, was zu Gesamtverlusten von über 37 Milliarden US-Dollar seit seiner Gründung beitrug.
I love the incredible people of SpaceX beyond words
— Elon Musk (@elonmusk) June 12, 2026
Das S-1-Registrierungsdokument enthüllte die Finanzdaten von SpaceX und deutete auf eine starke Abhängigkeit von seinen Starlink-Diensten hin. Außerdem warnte man potenzielle Investoren vor einer möglichen Aktienverwässerung und erwähnte Verträge mit Anthropic und Google mit erwarteten monatlichen Zahlungen von 1,25 Milliarden US-Dollar bzw. 920 Millionen US-Dollar für Computerdienste.
Während SpaceX zu einem börsennotierten Unternehmen wird, beobachten Aktionäre und Investoren aufmerksam die Entwicklungen, die sich aus diesem historischen Börsengang ergeben.





