Große Technologieunternehmen haben das Online Services Accord Against Scams unterzeichnet, um eine einheitliche Reaktion auf Online-Betrug auf mehreren Plattformen zu koordinieren.
Laut einem Bericht von Axios legt das Abkommen freiwillige branchenweite Standards für die Bekämpfung hochentwickelter krimineller Netzwerke fest, die über verschiedene Dienste hinweg agieren. Zu den Unterzeichnern gehören Google, Microsoft, LinkedIn, Meta, Amazon, OpenAI, Adobe und Match Group.
Die Vereinbarung sieht mehrere technische Maßnahmen vor. Unternehmen werden Tools zur Betrugserkennung hinzufügen und neue Benutzersicherheitsfunktionen einführen. Sie werden eine strengere Überprüfung für Finanztransaktionen erfordern. Das Abkommen legt außerdem Best Practices für die Betrugserkennung, -prävention und -berichterstattung fest.
Der Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden wird gefördert. Die Koalition wird die Regierungen auffordern, „Betrugsprävention zu einer nationalen Priorität zu erklären“, berichtete Axios. Die Maßnahmen sehen bei Nichteinhaltung keine Strafen vor.
Mehrere Unterzeichner haben bereits Anti-Scam-Funktionen implementiert. Meta kündigte Anfang des Monats Warnmeldungen zu verdächtigen Freundschaftsanfragen oder Konten auf Facebook, Messenger und WhatsApp an. LinkedIn hat im vergangenen Jahr Verifizierungsanforderungen für Personalvermittler und Führungskräfte von Unternehmen eingeführt, um die gezielte Ansprache von Arbeitssuchenden zu berücksichtigen.




