Berichten zufolge testet SpaceX ein tragbares KI-Gerät, wie aus einem Artikel im Wall Street Journal hervorgeht. Das Gerät bietet angeblich Zugriff auf die Modelle von xAI, ohne dass ein Smartphone erforderlich ist. SpaceX führte das Gerät den Anlegern vor dem Börsengang vor.
Das tragbare KI-Gerät soll schlanker als ein iPhone sein und von einem Qualcomm Snapdragon-Chip angetrieben werden. Berichten zufolge läuft es auf einem proprietären Betriebssystem und lässt sich in xAI-Dienste integrieren, darunter den KI-Assistenten Grok. Der genaue Zweck des Geräts und ob SpaceX einen Verkauf plant, bleibt jedoch unklar.
Grok ist derzeit über mehrere Plattformen zugänglich, was zu Umsatzbeteiligungsvereinbarungen mit Unternehmen wie Apple führt. Die Bereitstellung von KI-Diensten auf der Plattform eines anderen Unternehmens kann zwar Einnahmen generieren, aber auch erhebliche Nachteile mit sich bringen, die Unternehmen dazu veranlassen, eigene Hardwarelösungen zu entwickeln. Elon Musk, CEO von SpaceX, äußerte zuvor Skepsis gegenüber der Entwicklung eines mobilen Geräts.
Im Juli 2025 ging SpaceX eine Partnerschaft mit T-Mobile ein, um den Starlink-Zugriff auf Smartphones zu ermöglichen. Diese Partnerschaft könnte die Entwicklung des tragbaren KI-Geräts beeinflussen und es SpaceX ermöglichen, einen ähnlichen Ansatz für KI-Hardware zu erkunden. Im Anschluss an den Bericht des Wall Street Journal twitterte Musk, dass die Behauptung bezüglich des KI-Geräts „völlig falsch sei.
Trotz der anfänglichen Aufregung deuten Musks frühere Kommentare darauf hin, dass er bei neuen Produktankündigungen, die mit ihm oder SpaceX in Verbindung stehen, vorsichtig sein sollte. Mit Musk in Verbindung stehende Produkte sind möglicherweise eher spekulativ als substanziell.





