Vergessen Sie die Vorstellung, dass KI-Chatbots nur Produktivitätswerkzeuge sind. Für die jüngste Generation in der Belegschaft werden sie schnell zu etwas weitaus Persönlicherem: ein Kollege, ein Therapeut und ein Geheimniswahrer. Eine neue Umfrage von Resume.org offenbart ein eindrucksvolles Bild dieser neuen Beziehung. Die im Oktober 2025 unter 1.000 US-amerikanischen Arbeitnehmern der Generation Z durchgeführte Umfrage ergab, dass diese Generation nicht gerecht ist verwenden KI; sie sind vertrauensvoll darin. Dies ist wichtig, weil es einen grundlegenden Wandel in der Arbeitsplatzdynamik signalisiert, bei dem KI im Guten wie im Schlechten eine soziale und emotionale Lücke füllt, die die Fernarbeit hinterlassen hat. Die Umfrage, bei der Vollzeitbeschäftigte (im Alter von 18 bis 28 Jahren) befragt wurden, die in der vergangenen Woche einen Chatbot genutzt haben, zeigt, wie tief die KI mittlerweile verankert ist. Dies ist kein Werkzeug, das man einmal in der Woche hervorholt; Es ist ein ganztägiger Begleiter. Eine Erschütterung 4 von 10 Arbeitnehmern der Generation Z gaben an, jeden Tag mindestens eine Stunde lang mit KI zu sprechen. Während 77 % angeben, dass es sich um berufsbezogene Aufgaben handelt – und von einer entsprechenden Steigerung der Produktivität um 77 % berichten –, ist das nur die halbe Wahrheit. Die Grenzen zwischen beruflicher und privater Nutzung verschwimmen völlig. Während des Arbeitstages nutzen 42 % es, um nicht arbeitsbezogene Themen zu besprechen, 38 % nutzen es zur Unterhaltung usw 33 % geben zu, dass sie es nutzen, um über arbeitsbedingten Stress zu sprechen oder Frustrationen. Weitere 15 % nutzen es sogar, um beschäftigt auszusehen, wenn sie nicht arbeiten.
Ein Freund in der Maschine
Diese ständige Interaktion verändert eindeutig die soziale Dynamik am Arbeitsplatz. Der Umfrage zufolge 6 von 10 Generation Zers sprechen genauso viel oder mehr mit KI als ihre menschlichen Kollegen. Noch aussagekräftiger ist, dass fast die Hälfte (45 %) der Befragten angab, dass ihr KI-Chatbot sie besser kennt als ihr Chef. Diese Verbindung ist nicht nur beruflich; es ist zutiefst persönlich. Wenn sie gebeten werden, ihren Chatbot zu beschreiben, Einer von vier nannte ihn „Freund“, „Therapeut“ oder „Kollege“. und nicht nur ein „Werkzeug“. Dies erklärt das intimste Ergebnis der Umfrage: Jeder Dritte (34 %) gab zu, seiner KI etwas erzählt zu haben, was er noch nie einem anderen Menschen erzählt hatte.
Also, was ist hier los? Kara Dennison, Leiterin der Karriereberatung bei Resume.org, erklärt dies als ein Symptom des modernen, digital ausgerichteten Arbeitsplatzes. „Viele Angehörige der Generation Zer haben Hybrid- oder Remote-Jobs angenommen, in denen es nie zu gelegentlichen Mentoring- oder Watercooler-Chats kam, also füllt KI diese Beziehungslücke“, sagt Dennison. „Es hört zu, es reagiert nachdenklich und es kritisiert nie. Das schafft ein Gefühl der psychologischen Sicherheit, das in Unternehmenshierarchien oft fehlt.“
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Ist KI das neue Google?
Über die emotionale Verbindung hinaus signalisiert die Umfrage einen großen praktischen Wandel in der Art und Weise, wie diese Generation nach Informationen sucht. Google könnte einen echten Kampf vor sich haben. Wenn sie schnelle Antworten brauchen, 39 % der Arbeitnehmer der Generation Z wenden sich jetzt zuerst der KI zuund schließt damit fast zu Google (47 %) auf. Die Gründe sind einfach: Nutzer beschrieben die Antworten der KI als klar (63 %), schnell (56 %), detailliert (56 %) und – was besonders wichtig ist – nicht wertend (33 %).
Produktivität vs. Menschen
Obwohl die Produktivitätszuwächse eindeutig sind, endet der Bericht mit einer deutlichen Warnung. Diese starke Abhängigkeit von KI zur emotionalen Unterstützung und Problemlösung birgt potenziell schwerwiegende Nachteile. „Während es ermutigend ist, dass KI barrierefreie Unterstützung bieten kann, ist es auch besorgniserregend, ob sie eine echte menschliche Verbindung ersetzt“, warnt Dennison. Sie stellt fest, dass das ultimative Risiko darin besteht, dass jüngere Fachkräfte „ohne die zwischenmenschliche Belastbarkeit, emotionale Intelligenz oder Mentorschaft dastehen, die sie brauchen, um langfristig erfolgreich zu sein“. Der KI-„Therapeut“ ist eine bequeme, urteilsfreie Krücke, aber er ist kein Ersatz für die komplexen und manchmal schwierigen Realitäten einer echten menschlichen Verbindung.





