Capcom-Produzent Masato Kumazawa erklärte, das Unternehmen betrachte die Kontroverse um die DLSS 5 AI-Version der Figur Grace Ashcroft als positiven Hinweis auf die Beliebtheit des Originaldesigns. Kumazawa teilte in einem Interview mit Eurogamer Einblicke in die Entwicklung des Spiels und behauptete, dass die Gegenreaktion bestätigte, dass die Fans Graces ersten Auftritt der KI-veränderten Version vorzogen.
„Die Tatsache, dass viele Spieler sagten, dass ihnen das ursprüngliche Design von Grace wirklich gefiel und sie keine Änderung sehen wollten, war positiv“, sagte Kumazawa. Er bemerkte, dass diese starke Vorliebe zeige, dass Grace schnell zu einem Liebling der Fans wurde.
Grace Ashcroft debütierte als eine von zwei spielbaren Charakteren in Resident Evil Requiem, das im Februar erschien. Laut Kumazawa ist die enthusiastische Aufnahme von Grace ein Faktor dafür, warum Fans negativ auf die von Nvidia im März enthüllte KI-veränderte Version reagierten.
Der DLSS 5-Showcase zielte darauf ab, Fortschritte in der Gaming-Grafik hervorzuheben, stieß jedoch auf erhebliche Kritik, insbesondere in Bezug auf Resident Evil Requiem. Die Fans äußerten sich enttäuscht und verglichen die KI-Version von Graces Gesicht mit KI-Filtern in den sozialen Medien. Zu den Kommentaren gehörten „Das ist schrecklich“ und „Ich liebe es, zu sehen, wie mein Trostcharakter in ein schlampiges KI-Chaos verwandelt wird.“
Berichten zufolge wussten einige Capcom-Entwickler vor der Ankündigung nicht, dass Resident Evil Requiem in Nvidias DLSS 5-Showcase enthalten sein würde. Darüber hinaus reagierte Bethesda auf die Gegenreaktion und erklärte, dass seine Künstler in Zukunft mehr Kontrolle über die Technologie erlangen würden.
Mit Blick auf die Zukunft plant Capcom, KI zur Unterstützung der Spieleentwicklung einzusetzen, beabsichtigt jedoch, generative KI zu vermeiden. Kumazawa versicherte den Spielern, dass Grace in naher Zukunft keine KI-generierte Überarbeitung erhalten würde.





