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Bitcoin fällt vor der wichtigen Zinsentscheidung der Fed unter 76.000 US-Dollar

byEmre Çıtak
April 29, 2026
in Defi & Blockchain, Nachricht
Home Nachricht Defi & Blockchain
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Der Bitcoin-Preis nahte sich letzte Woche 80.000 US-Dollar, ist seitdem aber um mehr als 3 % zurückgegangen und unter 76.000 US-Dollar gefallen, da die Anleger vor der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) in dieser Woche handeln. Analysten verbinden diesen Schritt mit Unsicherheiten im Zusammenhang mit den bevorstehenden Zinsentscheidungen der Fed, die historisch gesehen Bitcoin und andere Risikoanlagen beeinflussen.

Die jüngste Preisentwicklung spiegelt einen Erholungstrend im April nach einem Abwärtstrend wider, der im Oktober 2022 begann. Michael Van De Poppe, Kryptoanalyst und Gründer des MN Fund, erklärte, dass Bitcoin-Preisrückgänge typischerweise vor FOMC-Ereignissen auftreten. Er bemerkte: „Bitcoin wird seinen Aufwärtstrend wahrscheinlich wieder aufnehmen, wenn es ihm gelingt, über 73.000 US-Dollar zu bleiben“, und warnte gleichzeitig davor, dass es zu einem tieferen Rückgang kommen könnte, wenn der Preis unter dieses Niveau fällt.

Just a normal correction on the markets pre-FOMC, which is expectable for #Bitcoin.

It almost always happens prior to the event, as there's still a lot of fear for FED policies from the markets.

I do think that this correction ends prior to the actual FOMC meeting and, as long… pic.twitter.com/OCq5XS3cMc

— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) April 28, 2026

Der Konsens deutet darauf hin, dass die Federal Reserve einen stabilen Zinssatz von 3,75 % beibehalten wird. Analysten erwarten eine flache Marktentwicklung, sollte sich diese Rate bestätigen, es drohen jedoch potenzielle Risiken. Ein Anstieg auf 4 % könnte einen Preisverfall auslösen, während ein Rückgang auf 3,5 % eine Rallye auslösen könnte. Prognosen von Polymarket deuten darauf hin, dass der Bitcoin-Preis bis zum 29. April auf 70.000 US-Dollar fallen könnte, was auf eine pessimistische Stimmung unter den Marktteilnehmern hindeutet.

Die jüngsten geopolitischen Spannungen und steigende Ölpreise schüren Bedenken hinsichtlich einer höheren Inflation und könnten die Fed zu Zinserhöhungen veranlassen. Bemerkenswert ist, dass die Abflüsse von Stablecoins auf historische Höchststände gestiegen sind, was auf einen nachlassenden Kaufdruck auf dem Markt hindeutet. Laut CryptoQuant deutet dieser Trend auf ein sinkendes Vertrauen der Anleger hin.

Die Analyse von CryptoOnchain deutet darauf hin, dass Wale möglicherweise Gewinne mitnehmen und sich auf weitere Abwärtsrisiken vorbereiten. Die erheblichen Liquiditätsabflüsse verstärken die Unsicherheit und beeinträchtigen die Preisstabilität von Bitcoin. Zum Zeitpunkt der Drucklegung lag der Wert von Bitcoin bei 76.284 US-Dollar, aber ob es gelingt, die 80.000 US-Dollar zu überschreiten, bleibt angesichts der Inflation und möglicher Zinserhöhungen ungewiss.

Trotz der jüngsten Herausforderungen verzeichnet Bitcoin eine starke Nachfrage seitens institutioneller Akteure, ETFs und akkumulierender Adressen, die eine solide Preisuntergrenze aufgebaut haben. Allerdings befürchten Analysten, dass Inflation und steigende Zinsen diese Unterstützung gefährden könnten.


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