Ein Fehler in den Moderationstools von Discord führte zu fehlerhaften Kontosperrungen, von denen seit Mai 2026 etwa 8.200 Konten betroffen waren. Das Problem wurde am vergangenen Wochenende deutlich, als etwa 200 Konten aufgrund dieser Panne gesperrt wurden.
Das Moderationssystem hat Beiträge mit quadratischen Rasterbildern, darunter Tabellenkalkulationen, Schachbretter und Minecraft-Inventarmenüs, fälschlicherweise als Material zum sexuellen Kindesmissbrauch gekennzeichnet. Die KI-gestützten Inhaltsmoderationstools von Discord sind darauf ausgelegt, Benutzerbeiträge mit bekanntem schädlichem Material zu vergleichen. Aufgrund falsch positiver Ergebnisse werden markierte Konten jedoch in der Regel einer menschlichen Überprüfung durch das Trust & Sicherheitsteam, bevor Verbote erlassen werden.
We had a bug that caused the latter. When our staff reviewed and cleared those accounts, the same bug prevented the ban from being lifted automatically, so it just stayed in place.
Around 8,200 accounts were affected from May 2026 through last week, plus the 200 more this past…
— Discord Support (@discord_support) July 7, 2026
Laut Discord „besteht das beabsichtigte Verhalten darin, Uploads während dieser Überprüfung vorübergehend anzuhalten und nicht, das Konto zu sperren.“ Das Unternehmen räumte ein, dass ein Fehler dazu geführt habe, dass dieser Prozess stattdessen zu Sperren geführt habe. Sie gaben an, dass die Sperrung von Konten, die von Mitarbeitern gelöscht wurden, aufgrund desselben Fehlers nicht automatisch aufgehoben werden könne.
In einer öffentlichen Anerkennung des Vorfalls bezeichnete Discord die Situation als einen peinlichen Fehler, der etwa zwei Monate lang andauerte. Das Unternehmen bestätigte, dass alle fälschlicherweise gesperrten Konten nun wieder aktiviert werden sollten.





