Proton hat Lumo Version 2.0 veröffentlicht, sein bedeutendstes Update des datenschutzorientierten Chatbots, fast ein Jahr nach seiner ersten Veröffentlichung. Die aktualisierte Version führt Funktionen zur Bilderkennung und -generierung ein und positioniert Lumo 2.0 als Konkurrent zu etablierten Modellen wie ChatGPT und Gemini.
Lumo 2.0 kann Bilder generieren, analysieren und bearbeiten und stellt gleichzeitig sicher, dass Gespräche mit Bildern durch zugriffsfreie Verschlüsselung geschützt sind. Diese Verschlüsselung ermöglicht den Zugriff ausschließlich auf dem Gerät des Benutzers und verhindert so den Zugriff Dritter, auch von Proton selbst.
Das Update enthält einen neuen „Denkmodus“, der die Denkfähigkeiten des Chatbots verbessern soll. Proton berichtet, dass Lumo 2.0 Lite im Benchmark des Artificial Analysis Intelligence Index 127 Prozent besser abschneidet als sein Vorgänger Lumo 1.4. Lumo 2.0 Max erzielte beim gleichen Benchmark, der Modelle für verschiedene Aufgaben bewertet, eine um 240 Prozent höhere Punktzahl als Lumo 1.4.
Durch Verbesserungen der Kontexterkennung kann Lumo 2.0 tiefergehende Suchen nach Hintergrundinformationen durchführen und genauere Antworten liefern. Der Chatbot kann in seinen Antworten nun auch aktuelle Informationen und Quellenangaben liefern.
Lumo 2.0 kann mit seinen Kern-KI-Funktionen kostenlos genutzt werden. Eine Abonnementoption, Lumo Plus, ist für 10 US-Dollar pro Monat erhältlich und bietet unbegrenzte Chats, erweiterte Bildgenerierung und Zugriff auf die anspruchsvolleren Modelle von Proton.
Andy Yen, Gründer und CEO von Proton, erklärte: „Lumo 2.0 wurde von Grund auf neu entwickelt und die Einführung des Denkmodus verleiht ihm leistungsstarke neue Fähigkeiten.“ Er fügte hinzu, dass Benutzertests darauf hinweisen, dass sich die Lücke zwischen Lumo 2.0 Max und den Konkurrenzmodellen von OpenAI und Anthropic erheblich verringert hat, sodass Benutzer sowohl von fortschrittlichen KI-Funktionen als auch von robusten Datenschutzmaßnahmen profitieren können.





