Mark Zuckerberg erklärte, dass Durchbrüche in der künstlichen Intelligenz keine großen Forscherteams erfordern. In seiner Rede im Podcast „No Priors“, der am Mittwoch veröffentlicht wurde, argumentierte Zuckerberg, dass bedeutende Fortschritte in der KI mit einem kleinen Team von Eliteforschern erzielt werden können, und schlug vor, dass eine Gruppe von einem Dutzend oder ein paar Dutzend ausreichen würde.
Zusammen mit seiner Frau Priscilla Chan diskutierte Zuckerberg über ihre gemeinnützige medizinische Forschungsorganisation Biohub, deren Ziel es ist, mithilfe von KI und Biologie Wissenschaftlern bis zum Ende des Jahrhunderts bei der Heilung, Vorbeugung oder Bewältigung aller Krankheiten zu helfen. Er betonte, dass KI-Forscher zwar sehr gefragt seien, Biohub sich jedoch durch seine Arbeit von anderen Organisationen abhebe.
Zuckerberg stellte fest, dass KI-Forscher viele Möglichkeiten haben: „Es ist ein sehr heißer Markt für KI-Forscher. Sie sind sehr gefragt und können an den Dingen arbeiten, an denen sie arbeiten möchten.“ Er glaubt jedoch, dass Biohub einzigartige Möglichkeiten bietet, die andere Labore nicht bieten, da sie Grenzbiologie mit Grenz-KI kombinieren.
„Wenn Ihr Fokus darauf liegt, dann glaube ich eigentlich nicht, dass es eine andere Organisation auf der Welt gibt, die sich sowohl mit der Grenzbiologie als auch mit der Grenz-KI befasst“, sagte Zuckerberg. Er zeigte sich optimistisch, dass Fortschritte in der KI die Mission von Biohub beschleunigen könnten.
Trotz seiner Begeisterung räumte Zuckerberg ein, dass der Zugang zu Rechenleistung eine Herausforderung bleibe. Er bemerkte die Einschränkungen, mit denen Labore konfrontiert sind, und erklärte: „Ich denke, jedes Labor in jedem Bereich auf der ganzen Welt fühlt sich wahrscheinlich durch Rechenleistung eingeschränkt. Ich denke, das trifft wahrscheinlich auch hier zu.“
Abschließend teilte er seine Gefühle über den aktuellen KI-Moment mit und beschrieb ihn als eine „Kombination aus gestärkt und erschöpft“.
Den vollständigen Podcast finden Sie unten.





