Samsung gab auf seiner bekannt CES 2026 First Look-Event dass Galaxy Wearables frühe Anzeichen von Demenz erkennen werden, indem sie Veränderungen in Sprache, Bewegung und täglichen Aktivitäten verfolgen, mit dem Ziel, Benutzer und Familien frühzeitig zu warnen, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, mit Beta-Einführung in ausgewählten Märkten. Das Unternehmen schloss seine First Look-Veranstaltung auf der CES 2026 mit der Vorstellung mehrerer neuer Produkte ab, darunter einen 130-Zoll-Micro-RGB-Fernseher. Diese Keynote-Präsentation ging über die Display-Technologie hinaus und behandelte Fortschritte bei der Gesundheitsüberwachung auf tragbaren Geräten. Während der Keynote skizzierte Samsungs Vizepräsident und Leiter Digital Health, Praveen Raja, die nächste Phase für die Galaxy Watch und den Galaxy Ring. Er erklärte, dass das Unternehmen neue Tools entwickelt, um frühe Anzeichen eines geistigen Verfalls, einschließlich Demenz, zu erkennen, indem es Daten von seinen Wearables und anderen vernetzten Geräten nutzt. Diese Tools analysieren spezifische Verhaltensindikatoren, die von den Geräten erfasst werden. Sie überwachen beispielsweise undeutliche Sprache, die bei Interaktionen mit Bixby, dem Sprachassistenten, erkannt wird. Sie verfolgen auch langsamere Bewegungsmuster, die von den Wearables aufgezeichnet werden. Weitere Daten stammen aus Veränderungen in der Art und Weise, wie Einzelpersonen mit anderen Heimgeräten innerhalb des Samsung-Ökosystems interagieren. Samsung betont, dass diese Funktionen dazu dienen, Benutzer und ihre Familien vor einem möglichen geistigen Verfall zu warnen, sodass sie umgehend eine medizinische Untersuchung durchführen können. Das Unternehmen gibt an, dass die Tools keine Demenzdiagnose liefern, sondern als Indikatoren für eine professionelle Beratung fungieren. Über die Demenzerkennung hinaus plant Samsung, künstliche Intelligenz umfassender in seine Produktpalette zu integrieren. Dazu gehören Telefone, Wearables und Geräte, die verbesserte gesundheitsbezogene Funktionen bieten. Die Geräte bieten personalisiertes Gesundheitscoaching, das auf Benutzerdaten zugeschnitten ist. Die Schlafführung wird durch KI-Analyse der Schlafmuster, die von verbundenen Wearables erfasst werden, verbessert. Übungstipps werden individueller und basieren auf Bewegungs- und Aktivitätsmetriken. Das System generiert außerdem Vorschläge zur Reduzierung der mit schweren chronischen Krankheiten verbundenen Risiken auf der Grundlage aggregierter Daten mehrerer Geräte. Samsung betrachtet diese Entwicklungen als einen Wandel seiner Wearables von der herkömmlichen Gesundheitsverfolgung – wie Schritten, Herzfrequenz und grundlegenden Vitalwerten – hin zu umfassenden präventiven Gesundheitsfunktionen. Die Integration von Daten von Wearables, Smartphones und Smart-Home-Geräten unterstützt diesen umfassenderen Ansatz des Gesundheitsmanagements. Das Unternehmen bestätigte, dass die neuen Funktionen zur Demenzerkennung zunächst in der Beta-Version in ausgewählten Märkten eingeführt werden, spezifische Zeitpläne und teilnehmende Regionen werden jedoch noch nicht bekannt gegeben.





