Adobe gestartet kündigt am 20. Oktober 2025 seinen LLM Optimizer an, ein Tool für Generative Engine Optimization (GEO), das Marken dabei helfen soll, KI-gesteuerten Datenverkehr zu überwachen und die Auffindbarkeit auf Plattformen wie Googles AI Overview und Perplexity zu verbessern, nachdem es erstmals im Juni vorgestellt wurde. Der Optimierer steht Kunden entweder als eigenständige Anwendung oder durch Integration mit Adobe Experience Manager Sites zur Verfügung. Der Hauptzweck der Software besteht darin, zu verfolgen, welche spezifischen Markeninhalte von generativen KI-Chatbots, darunter bekannte Modelle wie ChatGPT, Google Gemini und andere, referenziert und zitiert werden. Durch die Überwachung dieses neuen Kanals der Informationsentdeckung bietet das Tool Unternehmen einen Mechanismus zur Analyse und Verbesserung ihrer Präsenz in KI-generierten Antworten, einer wachsenden Informationsquelle für Verbraucher und Fachleute. Die Entwicklung befasst sich mit dem, was Adobe als wachsendes Anliegen auf Führungsebene beschreibt. „Generative Engine-Optimierung ist schnell zu einem Anliegen auf Führungsebene geworden, da Pioniere Autorität auf allen KI-Oberflächen aufbauen und sich einen Wettbewerbsvorteil sichern“, erklärte Loni Stark, Vice President of Strategy and Product für Experience Cloud bei Adobe. Stark fügte hinzu: „Adobe LLM Optimizer bietet sofortigen Mehrwert, indem es Einblicke in die Markenleistung vor Ort und außerhalb des Standorts mit automatischen Optimierungsmaßnahmen verbindet und so sicherstellt, dass Unternehmen sich in einer sich schnell verändernden Landschaft hervorheben können.“ Dieser Fokus auf GEO spiegelt eine Verschiebung über das traditionelle Suchmaschinenmarketing hinaus wider, das sich seit langem auf die Optimierung für Suchmaschinen-Ergebnisseiten konzentriert. Die Herausforderung für Unternehmen besteht nun darin, sicherzustellen, dass ihre proprietären Inhalte genau und häufig in den Gesprächsausgaben von KI-Chatbots auftauchen. Während Google seine Position in der Suche behauptet, deuten Daten des Unternehmens-SEO-Unternehmens BrightEdge darauf hin, dass KI-basierte Herausforderer an Bedeutung gewinnen. Auch die Benutzerabsicht ist unterschiedlich; Verbraucher betrachten Tools wie ChatGPT oft als vertrauenswürdigen Coach für die Entscheidungsfindung, während sie traditionelle Suchmaschinen wie Google eher als Forschungsassistenten nutzen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat Adobe den LLM Optimizer mit einer Reihe besonderer Funktionen ausgestattet. Das Unternehmen hob drei Hauptfunktionen hervor, die Marketingfachleuten die Kontrolle über die Leistung ihrer Marke in KI-Umgebungen geben sollen. Diese Funktionen sind:
- Messung und Benchmarking von KI-gesteuertem Traffic und Zitierungen: Das Tool wurde entwickelt, um genau zu identifizieren, welche Blogbeiträge, Artikel oder Webseiten von KI-Modellen für ihre Antworten herangezogen werden. Dies verschafft Content-Vermarktern Klarheit, die andernfalls möglicherweise nicht in der Lage wären, den Ursprung dieses Datenverkehrs nachzuvollziehen. Es verfügt außerdem über eine Funktion zum direkten Vergleich, die es einer Marke ermöglicht, ihre KI-Sichtbarkeit direkt mit der ihrer Konkurrenten zu vergleichen.
- Optimierung von Inhalten und Code: Eine integrierte Empfehlungsmaschine analysiert die digitale Präsenz eines Unternehmens, um Lücken in der Markensichtbarkeit zu erkennen. Anschließend werden konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Inhalte sowohl auf eigenen als auch auf externen Kanälen generiert. Die Engine bietet auch Anleitungen zu technischen Korrekturen, wie z. B. der Korrektur fehlender oder ungültiger Metadaten und der Identifizierung von Abschnitten einer Website, die möglicherweise unbeabsichtigt vor großen Sprachmodellen verborgen bleiben. Diese Optimierungsanpassungen können mit einem einzigen Klick umgesetzt werden.
- Geschäftswert demonstrieren: Die Plattform verfügt über eine ausgefeilte Attributionsfunktion. Dadurch können Marketing- und Content-Teams das Erscheinungsbild ihrer Arbeit in einer Chatbot-Antwort mit konkreten Benutzeraktionen verknüpfen. Das System kann nachverfolgen, ob eine Erwähnung zu Folgeklicks, erhöhtem Nutzerengagement auf der Website der Marke oder Direktkäufen führt, und so die Content-Strategie mit den Geschäftsergebnissen verknüpfen.
Adobe positioniert den LLM Optimizer als spezialisierte Lösung für das Zeitalter der generativen KI und fungiert als Mischung aus Google Analytics und der Content-Analyseplattform Parse.ly. Ziel ist es, Vermarktern entscheidende Sichtbarkeit zu verschaffen, während Unternehmensführer versuchen, von der weit verbreiteten Einführung von KI-Chatbots zu profitieren. Da schätzungsweise 800 Millionen Menschen wöchentlich ChatGPT nutzen, ist es für Marken zu einem wichtigen Ziel geworden, zu verstehen, welche ihrer veröffentlichten Inhalte von der KI zitiert werden. Das Produkt bietet integrierte Unterstützung sowohl für die Standards Agent-to-Agent (A2A) als auch Model Context Protocol (MCP) und gewährleistet so die Kompatibilität mit neuen Frameworks für die KI-Interaktion. In einem ähnlichen Schritt hat Adobe auch eine kostenlose Chrome-Erweiterung mit dem Namen „Is Your Webpage Citable“ veröffentlicht. Diese Erweiterung, die auf der LLM Optimizer-Engine basiert, ermöglicht es jedem Benutzer, eine Website zu analysieren und versteckte Lücken zu identifizieren, die ihre Sichtbarkeit in KI-Systemen beeinträchtigen könnten.





