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Graphit: 52 % der neuen Inhalte werden KI-generiert

byAytun Çelebi
Oktober 17, 2025
in Forschung
Home Forschung
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Eine Studie des SEO-Unternehmens Graphite gefunden dass 52 % aller neuen geschriebenen Inhalte im Internet mittlerweile KI-generiert sind. Die Untersuchung ergab einen raschen Anstieg solcher Artikel nach der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022. Die Analyse untersuchte eine Stichprobe von 65.000 englischsprachigen Artikeln, die zwischen Januar 2020 und Mai 2025 veröffentlicht wurden. Zur Durchführung der Klassifizierung nutzte die Studie ein KI-Erkennungstool namens Surfer, das Artikel als KI-erstellt kennzeichnete, wenn sie 50 % oder mehr maschinengenerierten Text enthielten. Vor der Einführung von ChatGPT machten KI-generierte Stücke etwa 10 % der neuen Inhalte aus. Diese Zahl stieg bis 2024 auf über 40 %, was eine schnelle Akzeptanz der Technologie für die Inhaltsproduktion zeigt. Der Anteil der von KI verfassten Artikel überstieg Ende 2024 kurzzeitig den Anteil der von Menschen verfassten, bevor er sich einpendelte. Bis Mai 2025 hatte sich die Aufteilung bei etwa einem 50:50-Verhältnis stabilisiert, wobei KI den knappen Großteil des neuen Materials ausmachte. Trotz dieses hohen Volumens filtern Suchmaschinen wie Google Berichten zufolge minderwertige KI-„Slops“ aus den Top-Suchergebnissen heraus. Folglich werden nur etwa 14 % der am höchsten bewerteten Inhalte von Google als KI-generiert identifiziert. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf die kostengünstige Anwendung großer Sprachmodelle, darunter ChatGPT, Claude und Gemini, zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) und zur Steigerung des Online-Verkehrs zurückzuführen. Auch die Qualität der KI-Inhalte hat sich verbessert, in einigen Fällen entspricht sie dem von Menschen geschriebenen Text oder übersteigt ihn sogar und macht es schwieriger, ihn zu unterscheiden. Experten gehen davon aus, dass der Trend eine Symbiose zwischen der Erstellung von Inhalten durch Menschen und KI darstellt und nicht einen vollständigen Ersatz menschlicher Autoren darstellt. Es wurden Bedenken hinsichtlich möglicher Rückkopplungsschleifen geäußert. Bei diesem Problem handelt es sich um das Training von KI-Modellen anhand von Daten, die minderwertige oder andere KI-generierte Inhalte enthalten, wodurch sich die Gesamtqualität von Internetinhalten im Laufe der Zeit verschlechtern könnte.


Hervorgehobener Bildnachweis

Tags: GraphitKI

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