Entsprechend Android-AutoritätGoogles Gemini-basiertes „Help me write“-Tool ist in einer neuen Android-Version der Docs-Anwendung aufgetaucht. Die derzeit nicht funktionsfähige Funktion weist darauf hin, dass derzeit an der Integration der webbasierten Schreibunterstützung in die mobile Plattform gearbeitet wird. Seit zwei Jahren integriert Google Tools für künstliche Intelligenz in sein Portfolio an Anwendungen und Diensten. Die Resonanz auf diese Ergänzungen ist unterschiedlich, einige gelten als direkte Verbesserungen, während andere, wie der KI-Modus in der Suche, eher als „erworbener Geschmack“ beschrieben werden. Ein zentraler Aspekt der Unternehmensstrategie für seine generativen KI-Tools ist die optionale Benutzereinbindung. Google schreibt ihre Verwendung nicht vor. Diese Richtlinie gilt für Tools wie die Funktion „Hilf mir zu schreiben“ in Gmail und ermöglicht es Einzelpersonen, zu entscheiden, ob sie sie integrieren möchten. Das Tool „Hilf mir zu schreiben“ entstand vor zwei Jahren, noch vor der Gründung der Marke Gemini. Es wurde erstmals als Teil der Duet AI for Cloud-Plattform eingeführt, als Googles KI noch unter dem Namen Bard bekannt war. Diese erste Implementierung bot Schreibunterstützung für Google Docs und Gmail. Seit dieser Einführung hat sich die generative KI-Plattform von Google weiterentwickelt und die Funktion basiert nun auf der Gemini-Technologie. Eine erhebliche Einschränkung blieb bestehen: Während das Tool für Benutzer, die über einen Webbrowser auf Google Docs zugreifen, voll funktionsfähig war, war es in der nativen Docs-Anwendung auf Android weiterhin nicht verfügbar. Die aktuelle Analyse einer neuen Version von Google Docs für Android, Version 1.25.401.00.90, lieferte den ersten Beweis für das potenzielle mobile Debüt dieser Funktion. Durch die Untersuchung dieses Software-Builds war es möglich, das Erscheinen einer Schaltfläche „Hilf mir beim Schreiben“ zu ermöglichen. Diese Schaltfläche befindet sich in der Hauptsymbolleiste der Anwendung und ist während der Dokumentbearbeitung zugänglich. Die Entdeckung, die Stephen Schenck und AssembleDebug zugeschrieben wird, weist darauf hin, dass derzeit aktiv daran gearbeitet wird, die Funktion vom Web auf Mobilgeräte zu portieren. Derzeit spiegelt das Erscheinungsbild der Schaltfläche die Präsenz der Funktion in der mobilen App in vollem Umfang wider. Das Tool selbst ist noch nicht betriebsbereit. Auch wenn die Schaltfläche sichtbar ist, ist jeder Versuch, die Funktion zu nutzen, erfolglos. Die Analyse bestätigt, dass nach der Aktivierung der Schaltfläche und der Eingabe von Text das Drücken der Schaltfläche „Senden“ zu keinem Ergebnis führt. Der Text bleibt unverarbeitet und es werden keine KI-generierten Inhalte erstellt, was bestätigt, dass die zugrunde liegenden Mechanismen noch nicht miteinander verbunden sind. Dies dient eher als Vorschau auf die Entwicklung als als versteckte, nutzbare Funktion. Die Ergebnisse basieren auf einem APK-Teardown, einem Prozess, bei dem der Code einer Anwendung untersucht wird, um in Arbeit befindliche Funktionen zu identifizieren. Diese Methode hilft bei der Vorhersage von Funktionalitäten, die in zukünftigen Updates eingeführt werden könnten. Dabei handelt es sich um eine Standardpraxis zum Aufdecken unangekündigter Entwicklungen durch die Analyse von Code, der in einem Build enthalten, aber noch nicht für die Öffentlichkeit aktiviert ist. Die Quelle enthält jedoch einen Standard-Haftungsausschluss für solche Analysen und weist darauf hin, dass auf diese Weise vorhergesagte Funktionen nicht garantiert Teil einer endgültigen öffentlichen Veröffentlichung sind, da sie während der Entwicklung geändert oder entfernt werden können. Die Platzierung und Beschriftung der Schaltfläche lässt darauf schließen, dass ihr letztendlicher Zweck darin bestehen wird, die Funktionen der vorhandenen webbasierten Version in Google Docs widerzuspiegeln. Bis eine voll funktionsfähige Version für den Einsatz auf Android-Geräten bereit ist, kann noch ein erheblicher Entwicklungsaufwand erforderlich sein. Daher wurde kein definitiver Zeitplan dafür festgelegt, wann Benutzer auf das Betriebstool zugreifen könnten. Die Analysten, die die Funktion entdeckt haben, werden künftige Android-Versionen weiterhin im Hinblick auf weitere Fortschritte bei der Implementierung überwachen.





