Auf der CES 2026 in Las Vegas kündigte Samsung eine Aktualisierung seines Mobile Gaming Hub für Smartphones an, um personalisiertere und schnellere Möglichkeiten zum Spielen von Spielen zu bieten und gleichzeitig den Schwerpunkt auf kommende Titel zu legen, wie Jong Woo, VP of Game Services, in einem Engadget-Interview erklärte. Samsung stellte während der Veranstaltung neue Fernseher, Monitore und weitere Hardwareprodukte vor. Gleichzeitig stellte das Unternehmen Aktualisierungen seines Gaming Hub vor, die auf mobile Geräte abzielen. Diese studioweite Aktualisierung zielt darauf ab, die Plattform in einen zentralen Hub für die neuesten mobilen Spiele zu verwandeln. Die aktualisierte Version wurde sofort auf Galaxy-Geräten veröffentlicht, mit Plänen für spätere Verbesserungen. Jong Woo beschrieb die Änderungen als Reaktion auf die Nachfrage der Benutzer nach maßgeschneiderter Inhaltsbereitstellung. Der Geschäftsführer erklärte: „Wir glauben, dass Gamer neue Inhalte finden möchten, die auf sie zugeschnitten sind.“ Er fuhr fort: „Wir möchten Inhalte zu den Nutzern bringen und sie ihnen sofort zum Spielen zur Verfügung stellen. Wir haben Instant Plays, die es uns über unsere Cloud-Streaming-Technologie ermöglichen, Android-native Spiele in die Cloud zu stellen, sodass Nutzer, wenn sie sie ausprobieren möchten, sich nicht die Mühe machen müssen, sie zuerst herunterzuladen.“ Mit dieser Funktion können Benutzer ohne Installation direkt auf Spiele zugreifen und so die Eintrittsbarrieren für Testerlebnisse verringern. Samsung berichtet, dass der Mobile Gaming Hub über 160 Millionen Nutzer auf Smartphones und anderen Geräten anzieht. Trotz dieser Größenordnung und der umfangreichen Spielebibliothek verschiedener Genres behauptete Jong Woo, dass „die Entdeckung mobiler Spiele scheitert“. Die Plattform fungierte bisher als ergänzende Anwendung zur Verfolgung gekaufter Spiele und ermöglichte es Benutzern, ihre Sammlungen zu überwachen. Durch die Aktualisierung wird diese Rolle deutlich erweitert. Jetzt bündelt der Hub alle von Google Play und dem Galaxy Store erworbenen Spiele an einem Ort. Benutzer können ihre eigenen Titel ansehen, personalisierte Empfehlungen erhalten, auf Cloud-Streaming für bestimmte Spiele zugreifen und von Inhaltserstellern produzierte Video-Highlights ansehen. Diese Konsolidierung positioniert den Hub als umfassendes Verwaltungs- und Erkennungstool innerhalb des Samsung-Ökosystems. Das Hauptziel liegt laut Woo in der Personalisierung und Steuerung des mobilen Spielerlebnisses. Er stellte dies den strukturierteren Erkennungsprozessen auf PC- und Konsolenplattformen gegenüber. Bei mobilen Spielen mangelt es an ähnlicher Klarheit bei Navigations- und Vorschlagssystemen. Woo erläuterte die Reaktionen der Benutzer auf den Neuaufbau: „Wir bekommen viel Feedback vom Olhar und wir stellen fest, dass wir glauben, dass wir die Schwachstellen für mobile Gamer lösen.“ Er fügte hinzu: „Wir bekommen eine Vorstellung von den Spielerpräferenzen auf individueller, personalisierter Ebene. Basierend auf all dem können wir verschiedene Arten von Empfehlungen geben.“ Diese Erkenntnisse stammen aus direkten Benutzerinteraktionen und fließen in algorithmische Verbesserungen für die Inhaltskuration ein. Über die individuelle Personalisierung hinaus zielen die Updates darauf ab, eine Community aus Spielern und Entwicklern aufzubauen. Der Hub ermöglicht das Teilen von YouTube-Videos sowie Inhalten von Gaming-Erstellern und Streamern. Samsung beabsichtigt, zusätzliche soziale Funktionen einzuführen. Woo betonte die inhärente Isolation des mobilen Spielens: „Mobil ist eine sehr persönliche Erfahrung, nicht wahr? Es ist Ihr persönliches Gerät, und wenn Sie Spiele auf Mobilgeräten spielen, fühlt es sich oft wie eine einsame Erfahrung an.“ Diese Elemente sollen dem entgegenwirken, indem sie die Interaktion und gemeinsame Erlebnisse innerhalb der App fördern. Die Verfügbarkeit ist derzeit noch auf Galaxy-Smartphones und -Tablets beschränkt. Besitzer von Nicht-Galaxy-Geräten nutzen weiterhin die vorherige Version des Hubs. Samsung positioniert diese Aktualisierung im Rahmen umfassenderer Branchenbemühungen. Plattformen wie Steam und PlayStation Network auf PC und Konsolen bieten etablierte Interaktionsmodelle, die als Benchmark dienen. Mobile Äquivalente fungierten in erster Linie als Vermittler, die Benutzer trotz großer Zielgruppen zu einzelnen Produkten führten. Die Weiterentwicklung des Mobile Gaming Hub schließt diese Lücken durch die Zentralisierung von Funktionen. Cloud-Streaming ermöglicht den sofortigen Zugriff auf native Android-Titel und umgeht Downloads. Empfehlungs-Engines nutzen Benutzerdaten für präzise Vorschläge. Community-Tools integrieren externe Inhaltsquellen. Da bereits 160 Millionen Nutzer aktiv sind, verarbeitet die Plattform riesige Mengen an Spieldaten, um die Personalisierung zu verfeinern. Der Galaxy-exklusive Rollout gewährleistet eine optimierte Leistung auf Samsung-Hardware und beinhaltet native Integrationen mit Stores und Streaming-Technologie. Kontinuierliche Feedbackschleifen von Benutzern prägen iterative Aktualisierungen, die auf Entdeckungsherausforderungen im fragmentierten mobilen Ökosystem abzielen.





