Laut einem Leak von Ice Universe plant Samsung im nächsten Jahr ein Upgrade des primären Kamerasensors seines Galaxy S27 Ultra-Smartphones. Der neue ISOCELL S5KHP6-Sensor behält das aktuelle Format bei und integriert fortschrittliche Technologien, obwohl es trotz der bevorstehenden Markteinführung der Galaxy S26-Serie weiterhin Lecks gibt. Samsung stattet seine Galaxy S Ultra-Geräte seit 2023 mit identischen Kamerasensoren aus. Diese Sensoren sind über mehrere Generationen hinweg unverändert geblieben, darunter auch die Modelle Galaxy S24 Ultra und Galaxy S25 Ultra. Das Unternehmen hat in diesem Zeitraum Softwareverbesserungen Vorrang vor Hardwareänderungen an den Kamerasystemen seiner Flaggschiff-Telefone der Galaxy S-Serie. Der Start der Galaxy S26-Serie rückt näher und ist für die letzte Februarwoche geplant. Diese Veranstaltung ist eine der wichtigsten jährlichen Produktvorstellungen von Samsung. Die Vorbereitungen für die Enthüllung gehen weiter, doch durch Leaks und Gerüchte kursieren bereits Informationen über nachfolgende Flaggschiffe, wie das Galaxy S27 Ultra. Spekulationen letzte Woche deuteten auf mögliche Upgrades für drei der vier Rückkameras des Galaxy S27 Ultra hin. Bei diesen Upgrades würden neuere Sensoren die vorhandenen ersetzen. Solche Änderungen würden eine Abkehr von Samsungs jüngstem Muster einer minimalen Hardware-Entwicklung bei Kameramodulen bedeuten. Ice Universe hat heute Einzelheiten zum primären Kamerasensor bekannt gegeben. Das Galaxy S27 Ultra wird den ISOCELL S5KHP6-Sensor integrieren. Diese Komponente stellt Samsungs neueste Entwicklung in der Bilderfassungstechnologie für seine Premium-Geräte dar. https://twitter.com/UniverseIce/status/2010323328909942863 Der Leaker hat Einzelheiten zur Auflösung des Sensors ausgelassen. Samsung hat in den letzten Jahren einen 200-Megapixel-Standard für Primärsensoren beibehalten, beginnend mit dem ISOCELL HP2 im Galaxy S23 Ultra. Eine Reduzierung unter dieses Niveau erscheint auf Basis etablierter Benchmarks unwahrscheinlich. Der ISOCELL S5KHP6 entspricht den physikalischen Abmessungen des aktuellen 200-Megapixel-ISOCELL HP2. Beide sind 1/1,3 Zoll groß. Diese Konsistenz gewährleistet die Kompatibilität mit vorhandenen Objektivbaugruppen und optischen Designs der Galaxy S Ultra-Serie. Mit dieser Sensorgröße ist er etwas kleiner als die Konkurrenz, beispielsweise der 200-Megapixel-LYT-901 von Sony, der 1/1,12 Zoll groß ist. Größere Sensoren erfassen im Allgemeinen mehr Licht, was sich auf die Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen und den Dynamikbereich auswirkt. Samsung erwog zunächst, den 200-Megapixel-Sensor von Sony für seine Geräte zu übernehmen. Aufgrund von Preisbeschränkungen gab das Unternehmen diesen Ansatz auf. Die Entwicklung einer internen Alternative steht im Einklang mit der Strategie von Samsung, die Kosten zu kontrollieren und die Hardware an sein Ökosystem anzupassen. Obwohl der Sensor die gleiche Größe behält, verfügt er über neue Funktionen. Genaue Verbesserungen gab Ice Universe nicht bekannt. Die Erwartungen konzentrieren sich auf Verbesserungen der Ausgabequalität und Verarbeitungsgeschwindigkeit, die eine schnellere Bilderzeugung und eine verfeinerte Computerfotografie ermöglichen. In einem Bericht vom letzten Monat wurde die Arbeit von Samsung an einem fortschrittlichen Bilderfassungsmechanismus detailliert beschrieben. Diese Entwicklung ähnelt einem Global-Shutter-System. Im Gegensatz zu herkömmlichen Designs belichtet und liest ein Global Shutter alle Pixel gleichzeitig über den gesamten Sensor. Aktuelle Smartphone-Sensoren, darunter auch die im Galaxy S Ultras, nutzen ein Rolling-Shutter-Verfahren. Dadurch werden Pixel Reihe für Reihe der Reihe nach gescannt. Der Prozess führt zu Verzerrungen, sogenannten Artefakten, insbesondere bei schnellen Motivbewegungen, etwa bei Sport- oder Actionfotografie. Der vorgeschlagene Global-Shutter-Mechanismus beseitigt diese Einschränkungen, indem er die gesamte Szene auf einmal erfasst. Dadurch werden Rolling-Shutter-Effekte eliminiert, was zu schärferen Bildern bewegter Objekte führt. Obwohl unklar ist, ob dies direkt auf den ISOCELL S5KHP6 zutrifft, deutet der Zeitpunkt auf einen Zusammenhang mit den Sensorfortschritten von Samsung hin.





