Spotify hat die Zulassungskriterien für sein Video-Podcast-Partnerprogramm auf drei veröffentlichte Episoden, 2.000 Konsumstunden und 1.000 engagierte Zuschauer innerhalb der letzten 30 Tage gesenkt. Diese Änderung ermöglicht es mehr YouTubern, Inhalte auf der Plattform durch Premium-Nutzeraufrufe und kostenlose Anteile an Werbeeinnahmen zu monetarisieren, was die Expansion gegenüber der YouTube-Konkurrenz unterstützt. Das Partnerprogramm startete letztes Jahr mit höheren Schwellenwerten, die die Kreativen erfüllen mussten. Zu diesen Anforderungen gehörte die Veröffentlichung von mindestens 12 Episoden, die Anhäufung von 10.000 Konsumstunden in den letzten 30 Tagen und das Streamen der Inhalte durch mindestens 2.000 Personen im selben Zeitraum von 30 Tagen. Die Nutzungsstunden stellen die Gesamtzeit dar, die Premium- und Gratisnutzer mit dem Ansehen der Video-Podcasts verbracht haben. Im Rahmen des Programms entschädigt Spotify Podcaster direkt auf der Grundlage der Anzahl der Premium-Abonnenten, die ihre Videofolgen ansehen. Podcaster erhalten außerdem einen Teil der Werbeeinnahmen, die durch das Ansehen der Inhalte durch Free-Tier-Nutzer generiert werden. Diese doppelte Zahlungsstruktur gilt für alle berechtigten Video-Podcasts, sobald sich die Ersteller gemäß den aktualisierten oder früheren Kriterien qualifizieren. Spotify plant, nächsten Monat Sponsoring-Tools einzuführen, die es Erstellern ermöglichen, vom Host gelesene Werbespots in Video-Podcasts zu verwalten. Diese Tools unterstützen die Aktualisierung von Sponsoring-Details, die Planung von Platzierungen für bestimmte Episoden und die Messung von Leistungsmetriken wie Aufrufen und Engagement-Raten. Die Funktionen werden in die Spotify for Creators-App integriert, die von unabhängigen Podcastern zur Verbreitung und Analyse verwendet wird, sowie in Megaphone, Spotifys Podcast-Hosting- und Monetarisierungsplattform auf Unternehmensebene für professionelle Produzenten. Um eine breitere Verbreitung zu erleichtern, veröffentlicht Spotify eine neue Anwendungsprogrammierschnittstelle oder API. Diese API ermöglicht es Erstellern, Video-Podcasts zu veröffentlichen und direkt auf Spotify auf die Monetarisierung zuzugreifen, während sie von ihren bevorzugten Hosting-Plattformen aus arbeiten. Nach Angaben des Unternehmens haben zum Start fünf Anbieter die API integriert: Acast, Audioboom, Libsyn, Omny und Podigee. Diese Plattformen hosten weltweit Millionen von Podcasts und unterstützen jetzt nahtlose Spotify-Video-Uploads und Umsatzbeteiligung. Spotify verfolgt diese Aktualisierungen, um mehr Nutzer anzulocken und seine abonnementbasierten Streaming-Einnahmen zu stärken. Seit der Einführung des Partnerprogramms hat sich der Video-Podcast-Konsum in der App im Vergleich zum Niveau vor dem Start fast verdoppelt. Der durchschnittliche Spotify-Nutzer, der Podcasts hört, streamt mittlerweile doppelt so viele Videosendungen pro Monat wie im Zeitraum vor Programmstart.





