Discord reichte vertrauliche IPO-Unterlagen bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission ein und strebte ein Debüt im März an, nachdem Goldman Sachs und JPMorgan Chase als Underwriter engagiert wurden, teilten Quellen mit Bloomberg. Das Unternehmen, das für seine ursprünglich bei Gamern beliebte Chat- und Community-Plattform bekannt ist, meldet monatlich mehr als 200 Millionen aktive Nutzer. Im Jahr 2021 sammelte Discord in einer Finanzierungsrunde 500 Millionen US-Dollar im Wert von 14,7 Milliarden US-Dollar ein. Im selben Jahr lehnte das Unternehmen ein 10-Milliarden-Dollar-Übernahmeangebot von Microsoft ab, um seine Unabhängigkeit zu wahren. Discord begann im März des Vorjahres mit Gesprächen über einen Börsengang im Frühstadium. Diese Pläne gerieten aufgrund von Störungen in der US-Bundesregierung ins Stocken, darunter Haushaltskürzungen, die vom Department of Government Efficiency veranlasst wurden, und ein Bundesstillstand zum Jahresende, der mehrere IPO-Kandidaten abschreckte. Wall Street geht davon aus, dass die Finanzen von Discord im nächsten Monat öffentlich bekannt gegeben werden, wenn die Marktbedingungen günstig bleiben. Der Antrag der Plattform steht im Einklang mit einer anhaltenden Börsenrallye, die Start-ups in der Spätphase dazu ermutigt hat, einen Börsengang anzustreben. Das potenzielle Angebot von Discord zeichnet sich durch seinen Umfang und seine Bewertungshistorie aus. Goldman Sachs und JPMorgan Chase, beide führend bei Technologie-Börsengängen, leiten den Underwriting-Prozess. Quellen zufolge setzt das Unternehmen seine Debüt-Hoffnungen auf März, abhängig von positiven Marktsignalen. Marktbeobachter stellen fest, dass trotz des aktuellen Optimismus die Bedingungen für den Börsengang im Jahr 2026 ungewiss sind. Die Einreichung stellt den erneuten Vorstoß von Discord nach dem Finanzierungsgipfel im Jahr 2021 und der Ablehnung der Übernahme dar.





