Google hat ein neues Experiment mit künstlicher Intelligenz (KI) implementiert, das für einige Nutzer in Google Discover Schlagzeilen umschreibt, was zu Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit und möglichen Fehlinformationen führt. Das Unternehmen bestätigte, dass die neuen Schlagzeilen Teil eines „kleinen UI-Experiments für eine Untergruppe von Discover-Benutzern“ sind. Die Funktion wirkt sich auf Inhalte auf Google Discover aus, auf die Benutzer zugreifen, indem sie auf den Startbildschirmen von Pixel oder Galaxy nach rechts wischen, in der Google-App auf dem iPhone scrollen oder ein neues Chrome-Browserfenster mit Google als Startseite öffnen. KI-generierte Artikelvorschauen ersetzen jetzt manchmal Überschriften und Beschreibungen, die von Autoren und Redakteuren verfasst wurden. Beweise für die Initiative tauchten erstmals auf, als Der Rand Mitarbeiterautor Sean Hollister erlebte die veränderten Schlagzeilen. Während einige KI-Schlagzeilen vage wirkten, enthielten andere Berichten zufolge sachliche Ungenauigkeiten. Beispielsweise hieß es in einer AI-Schlagzeile: „Preis der Steam-Maschine bekannt gegeben“, obwohl im Original Ars Technica In dem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass die Steam Machine von Valve nicht den Preis einer typischen Konsole haben würde. Eine weitere AI-Schlagzeile deutete an: „Qi2 verlangsamt ältere Pixel“, während im ursprünglichen Artikel lediglich festgestellt wurde, dass ältere Pixel-Telefone nicht den vollen Umfang der Qi2-Schnellladefunktionen nutzen können. Es bestehen auch Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit der KI, irreführende oder möglicherweise verleumderische Schlagzeilen zu generieren. In einem Fall, a PCGamer Der Artikel mit der ursprünglichen Überschrift „Kinderarbeit ist unschlagbar“ wurde von Googles KI in „BG3-Spieler nutzen Kinder aus“ umgeschrieben, was eine deutlich andere und potenziell schädliche Implikation darstellt. Google hatte bereits im Oktober ähnliche KI-Vorschauen eingeführt, die kurze KI-Zusammenfassungen enthielten, die Nutzer erweitern konnten. Das aktuelle Experiment ändert jedoch die Platzierung der Schlagzeilen und positioniert den KI-generierten Text dort, wo normalerweise die ursprünglichen Schlagzeilen erscheinen. Benutzer können KI-generierte Schlagzeilen anhand mehrerer Merkmale identifizieren:
- Länge: KI-generierte Schlagzeilen umfassen häufig vier Wörter oder weniger.
- Kapitalisierung: In diesen Schlagzeilen wird oft nur das erste Wort groß geschrieben, was von den standardmäßigen redaktionellen Styleguides abweicht.
- Namensnennung: Benutzer können unter der Discover-Vorschau auf „Mehr anzeigen“ tippen, um einen Tag mit der Aufschrift „Mit KI generiert, was zu Fehlern führen kann“ zu finden. Artikel mit Originalüberschriften verfügen nicht über diese Schaltfläche.
Google hat bestätigt, dass den Nutzern derzeit kein Deaktivierungsmechanismus für dieses KI-Experiment zur Verfügung steht.





