Netflix hat die Unterstützung für die Übertragung von Inhalten aus seinen mobilen Apps auf die meisten Fernseher und Streaming-Geräte, einschließlich Chromecast mit Google TV und Google TV Streamer, für alle Abonnementpläne eingestellt. Die Änderung wurde kürzlich ohne Ankündigung eingeführt, was dazu führte, dass Benutzer in den letzten Wochen das Fehlen der Cast-Schaltfläche in der App bemerkten. Benutzer entscheiden sich häufig für die Übertragung von Mobilgeräten, um die Navigation und Steuerung von Netflix-Inhalten auf größeren Bildschirmen zu vereinfachen. Diese Methode ermöglicht die direkte Auswahl und Wiedergabeauslösung von Smartphones oder Tablets aus. Allerdings Netflix aktualisiert Auf seiner Hilfeseite spiegelt sich der Richtlinienwechsel wider und es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Dienst das Casting von Sendungen von einem mobilen Gerät auf die meisten Fernseher und TV-Streaming-Geräte nicht mehr unterstützt. Die Seite weist Benutzer an, sich bei allen Netflix-Interaktionen auf die mit ihrem Fernseher oder Streaming-Gerät gelieferte Fernbedienung zu verlassen. Ein Kundendienstmitarbeiter von Netflix antwortete auf Anfragen betroffener Benutzer und bestätigte die Einschränkung, indem er erklärte, dass Geräte, die mit eigenen Fernbedienungen ausgestattet sind, die Casting-Funktionalität vollständig deaktivieren. Der Vertreter führte diese Anpassung auf Bemühungen zurück, die darauf abzielten, das gesamte Kundenerlebnis durch eine direktere Geräteintegration zu verbessern. Trotz dieser Begründung haben zahlreiche Benutzer ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht und den Komfortverlust durch den Übergang zur reinen Fernbedienung hervorgehoben. Vor dieser umfassenden Einführung führte Netflix Anfang des Jahres eine spezifische Besetzungsbeschränkung ein, die ausschließlich mit dem Abonnementplan „Standard mit Werbung“ verknüpft war. Nach dieser früheren Regel konnten Abonnenten der werbefinanzierten Stufe Inhalte ausschließlich auf die neueren Modelle von Chromecast mit Google TV übertragen. Diese Einschränkung entstand im Rahmen umfassenderer Anpassungen der Streaming-Funktionen, die an Plantypen gebunden sind, und spiegelt den sich weiterentwickelnden Ansatz von Netflix bei der geräteübergreifenden Bereitstellung von Inhalten wider. Die bisherige Ausnahmeregelung für werbefinanzierte Tarife entfällt nun gänzlich. Die aktuellen Richtlinien von Netflix verbieten das Streamen von mobilen Geräten auf die meisten Fernseher und TV-Streaming-Geräte, unabhängig davon, ob das Konto mit einem werbefinanzierten oder werbefreien Plan betrieben wird. Diese einheitliche Anwendung erstreckt sich auf alle kostenpflichtigen Stufen, einschließlich werbefreier Premium-Optionen, und stellt eine komplette Überarbeitung der Streaming-Funktionen von Mobilgeräten zu Geräten dar. Für ausgewählte ältere Hardware bestehen weiterhin eingeschränkte Casting-Optionen. Ältere Chromecast-Geräte, denen keine dedizierten Fernbedienungen zur Verfügung stehen, ermöglichen weiterhin das Streamen über die mobile Netflix-App. Ebenso bleiben Fernseher mit nativer Google Cast-Unterstützung kompatibel. In der Supportdokumentation von Netflix heißt es, dass diese älteren Chromecast-Modelle und Google Cast-fähigen Fernseher die Funktion ermöglichen, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Casting bleibt für werbefinanzierte Pläne auf diesen Geräten nicht verfügbar. Nur Konten, die nicht werbefinanzierte Pläne abonniert haben, können Casting auf dieser verbleibenden unterstützten Hardware nutzen. Nutzerberichte auf Plattformen wie Reddit bestätigen den Umfang der Änderung. Herkömmliche Chromecast-Geräte werden weiterhin als mögliche Cast-Ziele in der Netflix-App angezeigt und ermöglichen so eine nahtlose Inhaltsprojektion von mobilen Geräten. Im Gegensatz dazu werden Chromecast mit Google TV, der Google TV Streamer und die meisten Smart-TVs mit integrierter Google TV-Funktionalität nicht mehr als verfügbare Optionen registriert. Diese Geräte, die in der Regel über integrierte Fernbedienungen verfügen, entsprechen der Netflix-Richtlinie, integrierte Bedienelemente für Navigation und Wiedergabe zu verwenden. Die Einführung dieses Updates erfolgte im Stillen, ohne vorherige Benachrichtigung von Netflix an seine Benutzerbasis. Dadurch entdeckten viele Abonnenten die Änderung durch direktes Erleben in der App. Die Richtlinie erzwingt ein standardisiertes Interaktionsmodell, das sich auf gerätespezifische Fernbedienungen konzentriert und darauf abzielt, den Streaming-Prozess über verschiedene Hardware-Ökosysteme hinweg zu vereinfachen. Diese Anpassung betrifft eine Vielzahl moderner Streaming-Setups, von eigenständigen Geräten bis hin zu eingebetteten Smart-TV-Systemen.





