Durchgesickerte Firmware analysiert von Smartprix weist darauf hin, dass Samsung beim kommenden Galaxy S26 und S26 Plus weltweit überarbeitete Kamera-Hardware und angepasste Akkukapazitäten einführen wird, um die Bildleistung und die Energieeffizienz zu verbessern. Die Firmware-Strings verweisen auf einen Ersatz des seit langem verwendeten 50-MP-Primärsensors ISOCELL S5KGN3 durch den neueren 50-MP-ISOCELL S5KGNG von Samsung in beiden Modellen. Diese Änderung, die direkt von internen Kennungen abgeleitet wird, deutet auf eine aktualisierte Hauptkameraarchitektur bei Beibehaltung der gleichen Auflösung hin und signalisiert eine Betonung der Sensorgenerierung statt einer Erhöhung der Pixelzahl. Neben der Überarbeitung des Hauptsensors wird auch beim Telemodul ein Wechsel vom 10-Megapixel-ISOCELL S5K3K1, das in früheren Geräten der Nicht-Ultra-Galaxy-S-Serie verwendet wurde, zu einem 12-Megapixel-ISOCELL S5K3LD aufgeführt. Basierend auf den im Leak enthaltenen Spezifikationen wird erwartet, dass die Telekomponente mit höherer Auflösung detailliertere Zoombilder aufnehmen kann, wobei das Upgrade auf eine schärfere Ausgabe in Szenarien mit optischem und hybridem Zoom abzielt, bei denen frühere Modelle Einschränkungen hatten. Die Konfiguration der Ultraweitwinkelkamera weicht von der Überarbeitung der Haupt- und Teleeinheit ab. Firmware-Einträge deuten darauf hin, dass der 12-Megapixel-Sensor Sony IMX564 für Ultraweitwinkelaufnahmen sowohl beim Galaxy S26 als auch beim S26 Plus weiterhin verwendet wird. Die Beibehaltung dieses Sensors deutet darauf hin, dass Samsung beabsichtigt, seine Hardwareanpassungen auf die Primär- und Zoomleistung zu konzentrieren und das etablierte Ultrawide-System innerhalb der auf Lecks basierenden Spezifikationen dieser Generation unverändert zu lassen. Dieselben Firmware-Daten verleihen beiden Geräten mehrere Videofunktionen, insbesondere die Unterstützung für den Advanced Professional Video (APV)-Codec von Samsung. Dem Leak zufolge wird APV sowohl auf der Rück- als auch auf der Frontkamera mit einer Auflösung von bis zu 4K und 60 Bildern pro Sekunde arbeiten. Diese einheitliche Codec-Unterstützung für alle Kamerapositionen wird als zentrale Videofunktion und nicht als regional- oder modellbegrenzte Verbesserung dargestellt. Die Chipsatzzuteilung folgt laut Samsungs bekannter Split-Market-Strategie. Die Dokumente deuten darauf hin, dass die Exynos 2600-Plattform in den meisten Regionen als Hauptprozessor dient, während Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 für ausgewählte Märkte wie die USA geplant ist. Das Leck gibt an, dass die APV-Unterstützung auf beiden Chipsätzen konsistent bleiben soll, was auf Funktionsparität auch bei unterschiedlichen Siliziumlieferanten hinweist. Batterieinformationen innerhalb desselben Firmware-Builds beschreiben unterschiedliche Ansätze für die beiden Modelle. Berichten zufolge soll das Galaxy S26 einen 4.300-mAh-Akku erhalten, was die Kapazität im Vergleich zur 4.000-mAh-Zelle des Galaxy S25 um 300 mAh erhöht. Diese Anpassung stellt eine messbare Änderung des Ausdauerprofils des Standardmodells dar und bleibt gleichzeitig innerhalb der herkömmlichen Größenbeschränkungen für Flaggschiffe. Im Gegensatz dazu soll das Galaxy S26 Plus über einen 4.900-mAh-Akku verfügen, was der Kapazität des Galaxy S25 Plus ohne numerische Erweiterung entspricht. In der Dokumentation wird keine größere Zelle für diese Stufe beschrieben, sondern der Schwerpunkt liegt auf der Beibehaltung der vorhandenen Kapazität bei gleichzeitiger Kombination mit den aktualisierten Prozessoren, auf die an anderer Stelle im Leak verwiesen wird. Der Smartprix-Bericht verweist auch auf die Erwartungen, dass die verbesserte Effizienz des Exynos 2600 und des Snapdragon 8 Elite Gen 5 zusammen mit den fortlaufenden Verbesserungen des Hardware-Designs von Samsung zu einer längeren praktischen Akkulaufzeit führen könnte, als die bloßen Kapazitätszahlen allein vermuten lassen. In diesem Zusammenhang wird die potenzielle Unterstützung des magnetischen Qi2-Ladens in Betracht gezogen, was mit der umfassenderen Entwicklung von Samsung hin zu schlankeren Rahmen und Ladestandard-Updates zusammenhängt. Die beschriebenen Kamera- und Akku-Revisionen entsprechen direkt dem wiederkehrenden Benutzerfeedback zu Nicht-Ultra-Galaxy-S-Modellen, insbesondere in Bezug auf die Teleschärfe und die tägliche Lebensdauer. Alle genannten Spezifikationen, einschließlich der S5KGNG- und S5K3LD-Sensoren, der APV-Codec-Implementierung, der Chipsatzaufteilung und der aufgeführten Kapazitäten, stammen aus durchgesickerten Firmware-Strings, die laut Smartprix mit anderen unabhängigen Berichten übereinstimmen, von Samsung jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt wurden.





