Cloud-Computing-Unternehmen Lambda angekündigt hat am Montag einen milliardenschweren KI-Infrastrukturvertrag mit Microsoft abgeschlossen, um Zehntausende Nvidia-GPUs systemübergreifend für erweiterte Computeranforderungen bereitzustellen. Die Vereinbarung sieht vor, dass das von Nvidia unterstützte Unternehmen Lambda Microsoft mit einer großen Anzahl von GPUs beliefert, darunter die Nvidia GB300 NVL72-Systeme. Diese Systeme wurden Anfang des Jahres eingeführt und in den letzten Monaten ausgeliefert. Der genaue Wert des Deals bleibt unbekannt, wie es in der Pressemitteilung von Lambda heißt. Diese Partnerschaft baut auf früheren Kooperationen zwischen den beiden Unternehmen auf. Stephen Balaban, CEO von Lambda, kommentierte die Entwicklung in der Pressemitteilung: „Es ist großartig zu sehen, wie die Teams von Microsoft und Lambda zusammenarbeiten, um diese riesigen KI-Supercomputer einzusetzen.“ Er fügte hinzu: „Wir arbeiten seit mehr als acht Jahren mit Microsoft zusammen und dies ist ein phänomenaler nächster Schritt in unserer Beziehung.“ Microsoft hat im Oktober seinen ersten Nvidia GB300 NVL72-Cluster aktiviert. Lambda wurde 2012 vor dem Aufschwung der KI-Technologien gegründet und hat sich eine Risikokapitalfinanzierung in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar gesichert. Das Unternehmen sieht sich derzeit einer hohen Nachfrage von Unternehmen ausgesetzt, die eine KI-Infrastruktur und Rechenressourcen suchen. Die Lambda-Ankündigung erfolgte kurz darauf Microsoft hat mit IREN eine Vereinbarung über KI-Cloud-Kapazität im Wert von 9,7 Milliarden US-Dollar bekannt gegebenein australischer Rechenzentrumsbetreiber. Am selben Tag gab OpenAI einen Cloud-Computing-Vertrag über 38 Milliarden US-Dollar mit Amazon über den Erwerb von Diensten für die nächsten sieben Jahre bekannt. OpenAI hat angeblich im September auch eine Cloud-Computing-Vereinbarung über 300 Milliarden US-Dollar mit Oracle abgeschlossen.





