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Die neue KI-generierte Weihnachtswerbung von Coca-Cola zeigt, warum generative Videos immer noch Probleme mit dem Realismus haben

byAytun Çelebi
November 4, 2025
in Artificial Intelligence, Industry, Sales & Marketing
Home Artificial Intelligence
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Coca-Cola hat eine neue KI-generierte Weihnachtskampagne mit dem Titel „Die Feiertage stehen vor der Tür„“ mit animierten Tieren, um seine klassischen Weihnachtswerbespots neu zu interpretieren. Das Unternehmen produzierte die Anzeige mit den KI-Studios Silverside und Secret Level nach Rückschlägen aus den Bemühungen von 2024 und strebte eine schnellere und kostengünstigere Erstellung an. Im Jahr 2024 Coca-Cola ausgestrahlt drei KI-generierte Weihnachtswerbespots mit gleitenden Rädern auf den legendären Coca-Cola-Trucks und Gesichtern mit unheimlichem Aussehen. Diese Elemente stießen bei Zuschauern und Beobachtern auf Kritik. Das Unternehmen setzte bei seiner neuesten Kampagne auf KI-Technologie und verzichtete dabei auf realistische menschliche Charaktere, um frühere Probleme zu vermeiden. Stattdessen bevölkert die Anzeige Szenen mit Tieren wie Eisbären, einem Panda und einem Faultier. Diese Tiere unternehmen Urlaubsaktivitäten rund um den Coca-Cola-Wohnwagen, aber ihre Bewegungen wirken unnatürlich flach und ähneln eher schlampig animierten zweidimensionalen Bildern als ordnungsgemäß manipulierten dreidimensionalen computergenerierten Modellen. Dem visuellen Stil im Werbespot „Holidays Are Coming“ mangelt es an Konsistenz, er wechselt zwischen Versuchen des Fotorealismus und einer Cartoon-Ästhetik mit übertriebenen Gesichtszügen mit großen Augen. Diese Inkonsistenz trägt im Vergleich zu den heute verfügbaren fortschrittlichen KI-Tools zur Videogenerierung zu einem insgesamt veralteten Erscheinungsbild bei. Beispielsweise produzieren Sora 2 von OpenAI und Veo 3 von Google Deepfake-Videos, die einen überzeugenderen Realismus und flüssigere Bewegungen erzielen. Im Gegensatz dazu bleibt die Animation der Coca-Cola-Werbung hinter diesen Standards zurück, was die Einschränkungen bei der aktuellen Anwendung generativer KI für die kommerzielle Produktion verdeutlicht. Eine spezifische Verbesserung in der neuen Kampagne behebt einen Fehler aus dem Vorjahr. Die Räder der legendären Coca-Cola-Trucks drehen sich jetzt gleichmäßig, wenn sie über schneebedeckte Straßen fahren, wodurch der statische Gleiteffekt, der in den Werbespots von 2024 zu sehen war, entfällt. Diese Anpassung verbessert den Realismus der Fahrzeugbewegung innerhalb der festlichen Umgebung. Coca-Cola arbeitete für das Projekt mit den KI-Studios Silverside und Secret Level zusammen, denselben Partnern, die auch an den Weihnachtswerbungen für 2024 beteiligt waren. Das Unternehmen lehnte es ab, die genauen Kosten der Kampagne offenzulegen. Es wurde jedoch berichtet, dass etwa 100 Personen am Produktionsprozess beteiligt waren. Diese Zahl stimmt mit der Belegschaftsgröße überein, die in den früheren Weihnachtswerbespots des Unternehmens ohne KI verwendet wurde, was auf ein ähnliches Ausmaß menschlicher Beteiligung trotz der Umstellung auf KI-Tools hindeutet. https://www.youtube.com/watch?v=Yy6fByUmPuE Innerhalb des Teams kümmerten sich fünf KI-Spezialisten von Silverside um wichtige technische Aufgaben. Sie veranlassten KI-Systeme und verfeinerten mehr als 70.000 generierte Videoclips, um die endgültige Werbung zusammenzustellen. Dieser umfangreiche Iterationsprozess unterstreicht den arbeitsintensiven Charakter der Kuratierung von KI-Ergebnissen für eine ausgefeilte kommerzielle Nutzung. Der Einsatz von KI in der Werbung nimmt in der gesamten Branche weiter zu. Anfang des Jahres startete Google seinen ersten vollständig KI-generierten Werbespot. Das Unternehmen gab an, dass Verbraucher wenig Bedenken hinsichtlich der Frage haben, ob bei der Erstellung von Werbeanzeigen KI zum Einsatz kommt. Coca-Cola hält an seinem Engagement für die KI-Integration in Marketingbemühungen fest, auch nach Rückschlägen in früheren Projekten. Ein solcher Vorfall ereignete sich im April 2024, als ein Werbespot ein nicht existierendes Buch fabrizierte, das dem Autor JG Ballard zugeschrieben wurde, was zu Ungenauigkeiten im Inhalt führte. Manolo Arroyo, Chief Marketing Officer von Coca-Cola, beschrieb die Vorteile des KI-Ansatzes in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Er wies auf den geringeren Zeitaufwand und die geringeren Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Methoden hin. Arroyo erklärte: „Früher begannen wir mit den Dreharbeiten und allen Standardprozessen für ein Projekt ein Jahr im Voraus.“ Mit dem neuen Verfahren konnte die Produktion in etwa einem Monat abgeschlossen werden, was eine schnellere Lieferung der Weihnachtskampagne ermöglicht.


Hervorgehobener Bildnachweis

Tags: Coca-Cola

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