Airbnb angekündigt eine Reihe neuer Plattformfunktionen, die darauf ausgelegt sind, die Verbindung zwischen Reisenden zu erleichtern, die Immobiliensuche zu verfeinern und den auf künstlicher Intelligenz basierenden Kundensupport zu erweitern. Die Updates führen soziale Komponenten in den Experiences-Dienst ein und ändern die Art und Weise, wie Benutzer potenzielle Unterkünfte finden und anzeigen. Die Einführung dieser sozialen Funktionen baut auf der Grundlage von Airbnb Experiences auf, die das Unternehmen Anfang des Jahres eingeführt hat. Über diesen Service können Reisende Aktivitäten wie Führungen oder Kochkurse buchen, an denen Gruppen von Nutzern teilnehmen. Während der ersten Einführung von Experiences gab das Unternehmen an, dass zukünftige Updates sich darauf konzentrieren würden, eine stärkere Verbindung zwischen seiner Benutzerbasis zu fördern. Die neueste Version geht dieses Problem direkt an, indem sie neue soziale Funktionalitäten in den Buchungs- und Nachaktivitätsprozess integriert. Wenn ein Benutzer ein Erlebnis bucht, zeigt die Plattform jetzt die Namen und Heimatorte anderer Personen an, die zur Teilnahme an derselben Veranstaltung geplant sind. Diese Sichtbarkeit soll ein Gemeinschaftsgefühl schaffen, bevor die Aktivität beginnt. Nach Abschluss der Erfahrung erhalten die Teilnehmer die Werkzeuge, um den Kontakt aufrechtzuerhalten. Benutzer können Nachrichtenanfragen an andere Personen senden, die sie getroffen haben, und nach Annahme über die App an privaten Chats teilnehmen. Diese Funktion dient beispielsweise dem Austausch von Fotos von der Veranstaltung oder der Koordinierung nachfolgender Pläne. Um diese neuen Kontakte zu verwalten, wurde den Benutzerprofilen eine eigene Registerkarte „Verbindungen“ hinzugefügt, die alle Personen auflistet, mit denen ein Benutzer nach einem Erlebnis verbunden ist. Airbnb gab an, bei der Entwicklung dieser Funktionen spezielle Datenschutzkontrollen integriert zu haben. Bei der Buchung eines Erlebnisses wird jedem Benutzer eine Popup-Benachrichtigung angezeigt. Bei dieser Aufforderung wird um die ausdrückliche Erlaubnis gebeten, sein Profilbild, seinen Vornamen und seinen Herkunftsort mit anderen Teilnehmern zu teilen. Sollte ein Benutzer diese Benachrichtigung ablehnen oder nicht aktiv zustimmen, verwendet das System standardmäßig die Einstellung „Nicht teilen“. In diesem privaten Modus können andere Teilnehmer nur das Profilbild und die Initialen sehen, die der Benutzer zur Anzeige ausgewählt hat, wodurch ihr vollständiger Name und ihre Standortinformationen vor der Veröffentlichung innerhalb der Veranstaltungsgruppe geschützt werden. Das Unternehmen hat außerdem Benutzersicherheits- und Moderationsprotokolle für diese neuen Interaktionen implementiert. Benutzer behalten jederzeit die Möglichkeit, andere Benutzer zu blockieren oder zu melden. Alle eingereichten Meldungen werden zur Prüfung und Bearbeitung an das Community-Team von Airbnb weitergeleitet. Darüber hinaus kann ein Benutzer, selbst nachdem eine Verbindungsanfrage angenommen wurde, diese Person aus seiner Verbindungsliste entfernen. Diese Funktionen wurden erstmals während der Sommerveröffentlichung des Unternehmens im Mai angekündigt, mit dem erklärten Ziel, die Benutzerinteraktion zu steigern, was wiederum zu mehr Buchungen sowohl für Unterkünfte als auch für Erlebnisse führen könnte. Das Unternehmen erkennt an, dass es wie jede Plattform mit chatbasierten sozialen Funktionen potenzielle Moderationsherausforderungen bewältigen muss. Im Rahmen der Winterveröffentlichung hat Airbnb außerdem ein neu gestaltetes Sucherlebnis eingeführt, das darauf abzielt, Nutzern Unterkünfte anzuzeigen, die knapp außerhalb ihrer angegebenen Filter liegen. Dies wird durch drei verschiedene, scrollbare Listen oder Karussells auf der Suchergebnisseite dargestellt. Im ersten Karussell werden Immobilien angezeigt, deren Preis leicht über dem vom Benutzer festgelegten Maximalbudget liegt. Die zweite Option hebt Objekte hervor, denen möglicherweise eine der im Filter ausgewählten spezifischen Annehmlichkeiten fehlt, beispielsweise ein Swimmingpool. Das dritte Karussell schlägt Objekte vor, die in der Nähe liegen und ansonsten den Kriterien des Nutzers entsprechen. Airbnb erklärte, dass diese Änderung auf der Beobachtung des Nutzerverhaltens basiert und wies darauf hin, dass Reisende häufig ihre Suchparameter anpassen und letztendlich Angebote buchen, die nicht ihren ursprünglichen, strengen Vorgaben entsprachen. Auch die Kartenansicht der Plattform wurde aktualisiert. Es werden nun verschiedene Sehenswürdigkeiten in der Umgebung einer Immobilie angezeigt, darunter lokale Sehenswürdigkeiten, Sehenswürdigkeiten und Restaurants. Benutzer können auf jeden dieser Points of Interest auf der Karte tippen, um eine Beschreibung aufzurufen und die Entfernung zum Mietobjekt anzuzeigen, das sie in Betracht ziehen. Diese Funktion soll kontextbezogenere Informationen zu einem Standort bereitstellen und Reisende dazu ermutigen, die Airbnb-Anwendung während ihrer Reise als Ressource zu nutzen. Schließlich erweitert das Unternehmen die Reichweite und die Fähigkeiten seines KI-gestützten Kundendienstassistenten. Das Tool wurde ursprünglich in den USA eingeführt und steht nun Benutzern in Mexiko und Kanada zur Verfügung. Um diese Erweiterung zu unterstützen, arbeitet der Assistent jetzt auf Englisch, Spanisch und Französisch. Die Funktionalität der KI wurde erweitert, um detailliertere und personalisiertere Antworten zu liefern, indem sie auf die Profilinformationen, den Buchungsverlauf und die aktuellen Reservierungsdetails eines Benutzers zurückgreift. Darüber hinaus enthält die Chat-Oberfläche jetzt Schnellaktionskarten, die Benutzern dabei helfen sollen, häufige Aufgaben wie die Beantragung einer Stornierung oder die Änderung von Reservierungsdaten direkt im Support-Chat effizient auszuführen.





