OpenAI hat seine Videogenerierungsplattform Sora 2 aktualisiert und die maximale Cliplänge für alle Benutzer erhöht. Die Änderungen führen außerdem exklusive Funktionen für Pro-Abonnenten ein, einschließlich einer neuen Storyboard-Option, die nur über den Browser-Composer von sora.com verfügbar ist. Nach dem Update können nun alle Nutzer sowohl in der mobilen Anwendung als auch auf der Weboberfläche Videoclips mit einer Länge von bis zu 15 Sekunden erstellen. Ein wesentlicher Unterschied wurde für Pro-Abonnenten gemacht, die mit der Browserversion die Möglichkeit erhalten, Clips mit einer Länge von bis zu 25 Sekunden zu erstellen. Laut einer Aussage des OpenAI-X-Kontos erhalten diese zahlenden Benutzer auch exklusiven Zugriff auf die Storyboard-Funktion innerhalb des sora.com-Composers. https://twitter.com/OpenAI/status/1978661828419822066 Diese neue Struktur stellt einen Anstieg gegenüber den vorherigen Grenzwerten dar, die typischerweise bei etwa 10 Sekunden für Standardbenutzer und etwa 20 Sekunden für Pro-Benutzer, die im Browser arbeiten, lagen. Das Sora 2-Modell selbst basiert auf der ChatGPT-Technologie von OpenAI. Die verlängerte Generierungszeit soll es den Erstellern ermöglichen, aus einer einzigen Eingabeaufforderung heraus vollständigere Szenen zu entwickeln. Mit zusätzlichen Sekunden kann ein Video einen Ton festlegen, eine kurze Handlung aufbauen und einen erzählerischen Abschluss liefern. Dieser Laufsteg bietet mehr Raum für gewollte Aufnahmen und genügend Zeit, um Action zu inszenieren und erzählerische Wendungen umzusetzen. Es bietet auch Raum für die Überlagerung von Elementen wie Tempohinweisen, absichtlichen Kamerabewegungen und Stimmungsschwankungen, ohne dass die endgültige Ausgabe komprimiert wirkt. Für professionelle Anwender ermöglicht die Möglichkeit, eine 25-Sekunden-Clip-Kapazität mit der neuen Storyboard-Funktionalität zu koppeln, eine Sequenz zu planen, bevor der Abspann für die Generierung festgelegt wird.
Sora wird mit 1 Million Downloads zum Hit und bereitet OpenAI Kopfschmerzen
Dieses Update schafft eine klarere Trennung zwischen einfachen und strukturierteren Videoerstellungsprojekten. Die 15-Sekunden-Grenze, die allen Benutzern zur Verfügung steht, ist für die Erstellung von schnellen Entwürfen, kurzen Social-Media-Snippets, Stimmungsstücken oder schnellen konzeptionellen Tests ausgelegt, die in eine einzige Szene passen. Das Pro-Abonnement richtet sich bei Zugriff über einen Browser an Benutzer, die längere Videos, eine strengere Geschwindigkeitskontrolle und eine effiziente Storyboard-Planung benötigen. Dieses Planungstool soll die Anzahl der Wiederholungsversuche und den Zeitaufwand für die Aufbereitung von Inhalten reduzieren, was für kleine Teams von Vorteil ist. Der aktualisierte Funktionsumfang macht Sora 2 zu einem der führenden derzeit verfügbaren KI-Videogeneratoren. Zukünftige Entwicklungen könnten sich auf Tools konzentrieren, die diese 25-Sekunden-Generationen in echte Bearbeitungen und nicht nur in längere gerenderte Clips umwandeln. Die Wettbewerbslandschaft wird auch davon geprägt sein, wie die Konkurrenten reagieren, da der Bereich der KI-Videogenerierung sowohl Fortschritte bei der Benutzerkontrolle als auch bei der Clipdauer mit sich bringt. Berichten zufolge verbessern die Flow- und Veo-Plattformen von Google ihre Steuerungsfunktionen und schaffen so einen höheren Standard für Sora. Eine Videoobergrenze von mehr als 25 Sekunden könnte umfassendere Erklärvideos und klarere Erzählstränge ermöglichen. Die webbasierten Storyboards erfordern feinere Kontrollen, wie z. B. Neuordnung der Aufnahmen, Trimmfunktionen und schnelle Überlagerungen, um Timing-Anpassungen zu ermöglichen, ohne dass ein kompletter Neudurchlauf erforderlich ist. Wenn Konkurrenten Versionen veröffentlichen, die die 25-Sekunden-Marke überschreiten, oder schlanke Bearbeitungszeitpläne einführen, muss Sora wahrscheinlich die Entwicklung seiner Planungsfunktionen beschleunigen und Iterationsschleifen innerhalb seiner Browseroberfläche verbessern.





