Google erweitert die Verfügbarkeit von Opal, seiner KI-Anwendung, mit der Benutzer Mini-Web-Apps aus Texteingabeaufforderungen erstellen können, auf 15 weitere Länder. Das im Juli in den USA eingeführte Tool soll technisch nicht versierte Benutzer dabei unterstützen, App-Prototypen zu erstellen, ohne Code schreiben zu müssen. Die App ist jetzt in Kanada, Indien, Japan, Südkorea, Vietnam, Indonesien, Brasilien, Singapur, Kolumbien, El Salvador, Costa Rica, Panama, Honduras, Argentinien und Pakistan verfügbar.
So funktioniert Google Opal
Mit Opal können Benutzer eine funktionsfähige Webanwendung generieren, indem sie beschreiben, was sie tun sollen.
- Ein Benutzer gibt eine Textaufforderung ein, die die App beschreibt, die er erstellen möchte.
- Zur Generierung der Anwendung nutzt das Tool verschiedene Google-Modelle.
- Nach der Generierung kann der Benutzer ein Editor-Panel öffnen, um den visuellen Workflow, einschließlich Eingaben, Ausgaben und Generierungsschritten, anzuzeigen und anzupassen.
- Benutzer können die Eingabeaufforderung für jeden Schritt bearbeiten oder manuell neue hinzufügen.
- Die fertige App kann im Web veröffentlicht und mit einem Link geteilt werden, sodass andere sie mit ihren eigenen Google-Konten testen können.
Neue Verbesserungen an der Plattform
Parallel zur globalen Expansion kündigte Google mehrere Verbesserungen der Leistung und Funktionalität von Opal an.
- Debuggen ohne Code: Das Debugging-Programm wurde verbessert, um benutzerfreundlicher zu sein. Benutzer können nun den Workflow ihrer App Schritt für Schritt im visuellen Editor ausführen oder bestimmte Schritte in der Konsole anpassen. Fehler werden direkt dort angezeigt, wo sie auftreten, um einen unmittelbaren Kontext bereitzustellen.
- Schnellere Leistung: Das Unternehmen hat daran gearbeitet, die Zeit für die Erstellung einer neuen App, die früher fünf Sekunden oder länger dauern konnte, deutlich zu verkürzen.
- Parallele Ausführung: Benutzer können jetzt mehrere Schritte in einem komplexen Workflow gleichzeitig ausführen und so die Ausführung anspruchsvollerer Apps beschleunigen.
Durch die Erweiterung und Verbesserungen kann Opal mit anderen Unternehmen wie Canva, Figma und Replit konkurrieren, die Tools für das Design und Prototyping von No-Code-Anwendungen anbieten.
„Als wir Opal für Benutzer in den USA öffneten, gingen wir davon aus, dass sie einfache, unterhaltsame Tools entwickeln würden. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir stattdessen so viele anspruchsvolle, praktische und äußerst kreative Opal-Apps erhalten würden. Der Einfallsreichtum dieser ersten Anwender hat eines klar gemacht: Wir müssen Opal weltweit in die Hände von mehr Entwicklern bringen.“
sagte Megan Li, leitende Produktmanagerin bei Google Labs.





