Westjet, Kanadas zweitgrößte Fluggesellschaft, kündigte Anfang dieses Jahres einen Cyberangriff an, um 1,2 Millionen Passagiere zu diebstieren. Der Spediteur gab die Gesamtzahl der betroffenen Personen in einer Einreichung bei Maine’s Generalstaatsanwalt bekannt. Die Einreichung bestätigte, dass 240 Bewohner von Maine zu den betroffenen Bewohnern gehörten. Nach der Mitteilung umfassen die kompromittierten Daten Passagiernamen, Geburtsdaten, Postadressen und Reisedokumente wie Pässe und von der Regierung ausgestellte Identifizierung. Informationen zu Passagierunterkünften, einschließlich spezifischer Anfragen und Beschwerden, wurden ebenfalls entlarvt. WestJet gab ferner darauf hin, dass Kundeninformationen, einschließlich Punktbilanzen und andere kontenbezogene Details, während des Verstoßes vorgenommen wurden. Die Fluggesellschaft gab im Juni erstmals öffentlich einen Sicherheitsvorfall bekannt, nachdem er festgestellt hatte, dass ihre Systeme verletzt wurden. Eine Untersuchung bestätigte, dass nicht autorisierte Akteure Zugang zu seinem Netzwerk erlangt und Daten gestohlen hatten. Als Westjet -Sprecher Jennifer Booth per E -Mail für einen Kommentar zum Verstoß erreichte, gab er keine Antwort auf Anfragen von TechCrunch. Medienberichte haben den Cyberangriff mit verstreuten Spinnen verknüpft, einer finanziell motivierten Hacking -Gruppe. Das Kollektiv besteht Berichten zufolge aus hauptsächlich englischsprachigen Teenagern und jungen Erwachsenen, die für die Anwendung von Social Engineering-Taktiken bekannt sind. Ihre Methode beinhaltet häufig das Aufrufen von Corporate IT -Helfern mit Schreibtischen und dazu, Mitarbeiter dazu zu bringen, ihnen Zugang zu internen Netzwerken zu gewähren. Der Vorfall folgt den Warnungen, die Anfang dieses Jahres vom FBI- und Cybersicherheitsunternehmen herausgegeben wurden und die feststellten, dass Hacker aktiv auf die Transport- und Luftfahrtindustrie abzielen. Die australische Fluggesellschaft Qantas wurde angeblich von derselben Gruppe gehackt, ein Angriff, der zu einem Diebstahl persönlicher Informationen von mehr als 6 Millionen ihrer Kunden führte.





