Europäische Strafverfolgungsbehörden und politische Entscheidungsträger treffen sich am 12. September 2025, um Vorschläge zu erörtern, bei denen Technologieunternehmen verschlüsselte Nachrichten für Kindesmissbrauchsbilder scannen müssen. Die dänische Präsidentschaft des EU -Rates drängt bis zum 14. Oktober 2025 auf diese „Chat -Kontroll“ -Sreize, die die Kommunikation auf Plattformen wie Signal und WhatsApp beeinflussen würden.
Wie der Scanvorschlag funktionieren würde
Ein Kompromissentwurf aus der dänischen Präsidentschaft im Juli 2025 beschreibt ein System zum Scannen von Inhalten auf Benutzergeräten. Während der Text besagt, dass die Verordnung nicht „als Verbot, Schwächung oder Umgehung“ der Verschlüsselung interpretiert werden sollte, schreibt sie vor, dass Unternehmen „geprüfte Technologien“ zum Scannen von Nachrichten integrieren, bevor sie verschlüsselt und gesendet werden. Die Kernkomponenten des Vorschlags umfassen:
- Benutzer von verschlüsselten Diensten würden gebeten, ihren Bildern, Videos und URLs zuzustimmen.
- Diejenigen, die nicht einverstanden sind, können auf Senden von nur Textnachrichten beschränkt sein.
- Das System scannte nach bekanntem Kindesmissbrauchsmaterial und nutzt künstliche Intelligenz (KI), um neue, unbekannte Inhalte zu erkennen.
- Die Erkennungstechnologien müssen von einem EU -Zentrum zertifiziert werden und haben menschliche Aufsicht, um Fehler zu minimieren.
Weit verbreitete Opposition von Sicherheitsexperten und Technologieunternehmen
Der Vorschlag hat zu erheblichen Opposition geführt. Am 9. September 2025 unterzeichneten über 500 Kryptografen und Sicherheitsforscher einen offenen Brief, in dem behauptet wurde, die Maßnahmen seien technisch unbemerklich und würden die Privatsphäre und Sicherheit aller europäischen Bürger „vollständig untergraben“, indem sie Schwachstellen schaffen, die Hacker oder feindliche Nationen nutzen könnten. Technologieunternehmen haben auch starke Einwände geäußert.
„Der jüngste Vorschlag aus der Präsidentschaft des Rates der EU bricht die End -bis -End -Verschlüsselung aus und besteht aus der Privatsphäre, der Freiheit und der digitalen Sicherheit aller gefährdet.“
Der deutsche verschlüsselte E -Mail -Anbieter Tuta Mail hat angegeben, dass er rechtliche Schritte gegen die EU einleiten wird, wenn die Vorschläge verabschiedet werden. Signal war zuvor gewarnt, dass es seinen Dienst von der EU abziehen würde, anstatt seine Datenschutzgarantien zu beeinträchtigen.
„Die Verschlüsselung durch Einführung einer Hintertür für einen rechtmäßigen Abfangen ist nichts anderes, als absichtlich eine Sicherheitsanfälligkeit einzuführen, und sie werden am Ende immer ausgenutzt.“
Die technischen Mängel des clientseitigen Scans
Die Gegner argumentieren, dass die Technologie des Einsatzes oder der Kunden-Seite unzuverlässig und gefährlich ist. Sie behaupten, es sei unmöglich, implementiert zu werden, ohne neue Sicherheitsrisiken zu erstellen, die nicht gemindert werden können.
„Keine der verfügbaren Technologien erreicht diesen Standard – alle Client -Side -Scan -Technologien führen neue, unvermeidliche Risiken ein.“
In dem Buchstaben der Forscher werden selbst fortgeschrittene Detektoren inakzeptabel hohe Fehlerquoten produzieren und unschuldige Menschen das Risiko einer Untersuchung aussetzen. Callum Voge von der Internet Society stellte fest, dass selbst eine Genauigkeitsrate von 99,5% täglich zu Milliarden von falschen Identifikationen führen würde, überwältigende Ermittler und fälschlicherweise unschuldige Benutzer.
Politische Aufteilung und vorgeschlagene Alternativen
Zum 10. September 2025 sind die EU -Mitgliedstaaten aufgeteilt. Fünfzehn Staaten unterstützen den Vorschlag, während sechs dagegen sind und sechs unentschlossen bleiben. Dissensländer, einschließlich Belgien und Polen, zitieren Bedenken hinsichtlich der Massenüberwachung, während die Unterstützer Frankreich, Italien und Spanien umfassen. Kritiker argumentieren, dass sich die Regierungen anstelle einer fehlerhaften „technischen Fix“ auf bewährte Methoden zur Bekämpfung von Missbrauch konzentrieren sollten.
„Das bedeutet, dass mehr Ressourcen für gezielte Ansätze ausgegeben werden – Dinge wie vom Gericht authorisierte Ermittlungen, Metadatenanalysen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Unterstützung für Opfer, Prävention und Medienkompetenzausbildung.“
Dieser Ansatz wird durch den historischen Präzedenzfall unterstützt. Apple hat zuvor seine eigenen Pläne für die Einführung von Client-Side-Scans auf das iPhone gesetzt, nachdem Sicherheitsexperten gezeigt hatten, dass die Technologie gegen Kriminalität unwirksam sein würde und gleichzeitig ernsthafte Überwachungsrisiken einbringt.





